Wetter 2001

Von der Homepage der ZAMG
 
Klimaspiegel
 

WITTERUNGSÜBERSICHT FÜR DAS JAHR 2001

Das Jahr 2001 war bei unterschiedlichen Niederschlagsverhältnissen in großen Teilen Österreichs überdurchschnittlich warm. Sowohl in Teilen Salzburgs als auch in einem Landstrich vom steirischen Salzkammergut nordostwärts bis in das Waldviertel wurden etwa normale Jahresmittel der Temperatur festgestellt. Sonst wurde der Normalwert um 0,2° bis 1,0° C übertroffen, wobei der Süden und der Südosten Österreichs die größten positiven Abweichungen aufwies. In Graz und südlich sowie südöstlich davon betrugen diese sogar mehr als 1,0° C. Mit diesen Werten war 2001 verbreitet um 0,5° bis 1,0° C kühler als das Rekordjahr 2000. Das Jahresmaximum der Temperatur trat gestreut zwischen Ende Mai und August auf. Langenlebarn meldete am 15.7. mit 36,2° C den absoluten Höchstwert. Das Jahresminimum fiel durchwegs in den Dezember, häufig zwischen 14. und 16.12. –23,2° C am 14.12. in Bad Mitterndorf waren der absolute Tiefstwert, abgesehen von den Bergen. Hier war am gleichen Tag der Sonnblick mit –28,7° C Spitzenreiter. Die Niederschlagsmengen zeigen ein NordwestSüdostgefälle. Während in Nordtirol und Oberösterreich mehr als 110 % des langjährigen Durchschnitts gemessen wurden, fielen im Süden und Osten Österreichs weniger als 90 %. Besonders trocken mit weniger als 70 % des Erwartungswertes war es in Teilen der Oststeiermark und im südlichen Burgenland. Relativ niederschlagsreichster Ort war Rohrbach mit 141 % der Normalmenge, Kleinzicken im Burgenland brachte es nur auf 67 %. In den nördlichen Kalkalpen und im Alpenvorland wurden an einigen Orten mehr als 200 Niederschlagstage gezählt, im niederschlagsarmen Bad Radkersburg dagegen nur 115.