Alte Wörter

Bunkel (gehört 2007 von Maria Mauritz aus Engelbrechts): Kuchen (Backwerk) in einer Ablaufform (Teig ähnlich Buchtel, aber in einem Stück).

Darüber steht im Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. 16 Bde. [in 32 Teilbänden]. Leipzig: S. Hirzel 1854-1960. -- Quellenverzeichnis 1971.

BUNKEL, m. scheint schlag oder stosz auszusagen, in welchem sinn auch schon mhd. bunkel bei NEIDHART (BEN. beitr. s. 402) vorkommt. figürlich, ein auflaufender, schwellender kuchen, in Österreich ein backwerk aus milch und eiern, rosinenkuche. HÖFER 1, 129. vgl. pünkel bei SCHM. 1, 287.

Ranftl (gehört 2007 in Kautzen): in Bedeutung von, dass etwas am Rand übriggeblieben ist (z. B. einige Grasbüschel am Rande der abgemähten Wiesen.

AT - Kaernten eher in der Form von Ranftl
AT - Kaernten Raft?
AT - Niederoesterreich häufiger "Ranftl"
AT - Niederoesterreich Ranftl
AT - Oberoesterreich meine Mutter nennt einen Korb ein Ranftl
AT - Salzburg altes Dialektwort
AT - Steiermark eher in der bedeutung von schmal
AT - Steiermark hier: ein Ranfterl
AT - Steiermark Kenne nur Ranftl=letztes kleines Restl
AT - Steiermark Ranftl - kleiner Rest
AT - Tirol Mundart
AT - Tirol poetisch und/oder veraltet? nur aus Stefan Georges "an baches ranft" bekannt (der war aber kein Oesterreicher...)
AT - Wien auch ranftl
AT - Wien Der Ranftn: nicht näher definierbarer Behälter zum Tragen von Sachen
AT - Wien nur als: Ranftl
AT - Wien antiquiert? muss aber verbreitet (gewesen) sein - Ranftl (mit L) ist ein gebräuchlicher Familienname
AT - Wien ein Ranftl = eine sehr kleine Menge
CH - Schweiz Sehr helvetischer Ausduck
DE - Baden-Wuerttemberg alt
DE - Bayern Nur beim Brot.
DE - Bayern nur in der diminutiven "Ranft'l" - form
DE - Bayern eher Ranften
DE - Bayern Ranftl = Brotecke

Darüber steht im Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. 16 Bde. [in 32 Teilbänden]. Leipzig: S. Hirzel 1854-1960. -- Quellenverzeichnis 1971.

RANFT, m.

crustum; margo, ora. die ahd. form des nur hochdeutschen wortes rampht, ramft, labra, cantus ( ...
1) rinde von einem gebäck, von brot oder kuchen: crusta, ranft Dief. 160a; ranft, ränft. nov ...
2) ranft, die kruste, die sich auf einem acker in folge anhaltenden regens bildet: man hat zweifelsohne daher von ...
3) ranft, kruste, schorf einer wunde: so erwäsch den schaden (am habicht) mit warmem wein: das solt ...
4) ranft, in die allgemeine bedeutung einer umfassung übergegangen, im begriffe rand gleich geworden: mhd. ...

RANFT, m. crustum; margo, ora. die ahd. form des nur hochdeutschen wortes rampht, ramft, labra, cantus (d. i. κανθος) SCHM. 2, 100, mhd. ramft neben ranft zeigen seine engen beziehungen zu rampf (sp. 81) und zu dem verbum rimpfen, s. d., und lassen die ursprüngliche bedeutung der einziehung, runzelung, schrumpfung hervorblicken; und da diese an der auszenfläche der gegenstände besonders auftritt, so ist auch der übergang in die allgemeine bedeutung des randes verständlich. ranft hat im oberdeutschen denselben begriff entfaltet, wie das erst in jüngerer zeit allgemeiner gewordene rand (vgl. sp. 83), ohne mit ihm etymologisch verwandt zu sein. ranft bedeutet

1) rinde von einem gebäck, von brot oder kuchen: crusta, ranft DIEF. 160a; ranft, ränft. nov. gloss. 121b; ranfft, crusta panis. voc. inc. theut. r 2a; ein rinden oder ranft, crusta CALEPIN. 352; auch in der form ranff. DIEF. a. a. o.; ranffachtig, das vil ranffs hat, crustosus MAALER 325a neben der ranft oder rinden, crusta. ebenda;

ein ranft von haberbrôte
der wart in dar gewunnen,
unde ein trunc eins brunnen.
Gregor. 2720;

ich arbeit hart und lieg nicht sanft (sagt ein bauer).
von grobem brot isz ich ein ranft.
H. SACHS fastn. sp. 1, 118, 93;

er (der bauer) hat heut schon suppen gessn,
ein brei und kalte milch gefressn,
auch ein ranft brods mit jm genommen.
3, 124, 5;

vgl. dazu die imperativische bildung nagenranft th. 7, 274. heute noch in ober- und mitteldeutschen mundarten: bair. der rampf, rampft, ramft, die rinde, besonders vom brot, und der auf der dem schnitt entgegengesetzten seite seine rinde behaltende erste abschnitt oder letzte rest eines laibes. SCHM. 2, 100 Fromm.; tirol. rampf, rinde, besonders vom brot SCHÖPF 531; schweiz. rauft für ramft, brotrinde, kruste am brot. STALDER 2, 263. SEILER 236a. HUNZIKER 201; rhein. ranft, brotrand KEHREIN 322; oberhess. ranft VILMAR 315; obersächs. ranft und ramft, anschnitt und ende eines brotes. ALBRECHT 190; ranft, der aufschnitt und der obere theil eines ganzen brotes, der oben zum ersten mal davon abgeschnitten wird. öcon. lex. 1975; schles. ramft, rand, ecke des brotes WEINHOLD 76a; ranft, das ende eines brotes FROMM. 4, 181; vielfach auch in den verkleinerungsformen ränftchen, ränftlein, s. d. in Schwaben hat sich für ranft die bedeutung geizhals ergeben. SCHMID 424.

2) ranft, die kruste, die sich auf einem acker in folge anhaltenden regens bildet: man hat zweifelsohne daher von der rinde (des brotes) gelegenheit genommen, dasz man von einem zur saat zugerichteten acker, wenn dieser oben durch starken anhaltenden regen wasserhart geworden, zu sagen pflegt: er hat einen ranft bekommen. öcon. lex. 1975; erdrinde im allgemeinen:

lasz sein, dasz die natur der erde ranft versteinet,
genug, der pflug geht durch, und deine saat errinnt.
HALLER schweiz. ged. 23 (später geändert).

3) ranft, kruste, schorf einer wunde: so erwäsch den schaden (am habicht) mit warmem wein: das solt du also lang thůn, bisz dasz die wunden ein ranft oder veste bekomm, und ganz zuheile oder beschlossen werd. HEUSZLIN vogelb. 134b; den brandigen ranft oder rumpf. THURNEISZER erdgewächse 61.

4) ranft, in die allgemeine bedeutung einer umfassung übergegangen, im begriffe rand gleich geworden: mhd. bereits schildes ranft. LEXER handwb. 2, 341; sonst von gewässern (vgl. rand 3), landstrichen (rand 7):

Bd. 14, Sp. 91

ůf grüner auen ranfte.
MELISSUS psalm. J 5a;

lämmlein ist so fromm und sanft,
nährt sich von des grases blüthen
spielend an des baches ranft.
SCHILLER hist.-krit. ausg. 11, 402;

am ranft
kühler flut.
RÜCKERT 231;

und bei gegenständen, wie rand 9: an des geschirrs obren ranft warent spiegel. KEISERSBERG dreieck. spiegel Aa 11a; ist .. mit willen hinder sich zu ruck in brunnen gefallen und alle die auf dem ranft des brunnens gestanden, mit im in kasten geworfen. S. FRANK germ. chron. (1538) 288a; so wünsch ich das dises bechers ranft von meinen lefzen gebordiert wer. Garg. 250a; ihr gäste habt .. hüet mit breiten ränften, damit euwer schandt zu bedecken. ZINKGREF apophth. 2, 17; das honig ... damit man den kindern den ranft an einem geschirr bestreicht, auf dasz man ihnen den bittern trank vor die würm dardurch desto füglicher beibringen könne. Simpl. 4, 187 Kurz; der ranft (des papiers) war allenthalben mit vilen blumen von gold und silber gar trefflich gezieret. CRASSET ausführl. geschicht der japonesischen kirch deutsch (Augsburg 1738) 1, 497;

des schifs ranft.
WECKHERLIN 250;

ehmals hingen schleierwolken
um dich her mit goldnem ranfte.
PLATEN 52;

die augen (des haliaetus) sind in der mitten roth, in dem äuszern ranft goldgelb. abentheur von allerhand mineralien (1656) 807;

du saszest allein, um das aug neidgelben ranft,
kalt, in theilnahmsloser bosheit.
PLATEN 132;

der ranft, lymbus astrolabii MAALER 325a, der metallrand darum, auf dem die grade und minuten angegeben sind.

RÄNFTCHEN, n. crustula, vergl. ranft 1: obersächs. ränftchen, anschnitt und ende eines brotes. ALBRECHT 190a; hess. ein ränftchen brod. VILMAR 315;

(sie müssen) armuth tragen
und stets am dürren ränftgen nagen.
BRODTKORB deutsche warheit (1700) 304.

RÄNFTELN, verb. die rinde des brotes abnagen: ich solte ihme das brod nicht ränfteln, wie Bartholomeus der geschunden worden. hundert ausbündiger närrinnen (Wien 1713) 152.

RANFTIG,RÄNFTIG, adj. ranft habend, mit ranft versehen: ränftige speisz, die man den kinden gibt, als simmelring, murren, mutschellen, crustulum. MAALER 324d; in der weiterbildung ranffachtig, das vil ranffs hat, crustosus 325a.

RÄNFTLEIN, n. wie ränftchen: ein renftle, crustula CALEPIN. 356; bair. ranftl broud SCHM. 2, 100 Fromm.; tirol. rampftl SCHÖPF 531; schwäb. ränftle, brotrand SCHMID 424; schles. ramftel, remftel WEINHOLD 76a; (gott) bescheidet ihnen auch ihr ränftlein brods und zeerlein wassers. MATHES. Syrach 3, 84a; da isz für Johansbrod disz ränftlein brot. Garg. 98b; geltet das ränftlein brot im becher zeicht den schwebel an sich? 243b; das brod ist aufgezehrt bis auf dies ränftlein, das ich mit euch theile. MUSÄUS volksm. 534;

es war einmal ein schůster,
gar ein armer schůster,
er het ain renftlin prots verloren.
UHLAND volksl. 726;

und opfert jhm ein glasz mit wein
und gsalzen ränftlein brot.
FISCHART Garg. 12;

sie schnitt und asz ihr ränftlein brot, ihr schmales.
RÜCKERT ges. ged. 1, 161.

Jungmoiß (Jungwald)

Darüber steht im Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. 16 Bde. [in 32 Teilbänden]. Leipzig: S. Hirzel 1854-1960. -- Quellenverzeichnis 1971.

MEISZ, m.

1) holzschlag, holzabtrieb, abgetriebener platz im walde, schlag, hau; ein wort des bairischen sprachgebietes, und hier weit verbreitet, vergl. SCHM. 1, 1663 Fromm., seit dem 14. jahrhundert als mai?, maisz in östreichischen urkunden aufgewiesen (LEXER mhd. handwb. 1, 2090); namentlich auch das junge holz, das auf einem solchen abtrieb wächst: item ob ein leiten holz würd abgeben, so sol der maisz frei sein von sand Jorg tag unz auf sand Gilgtag. weisth. 3, 698, 38; ob einem halter ein viech entlüff und schaden tett in einem maisz. 39 (Österreich, von 1460); wenn man die alten stöcke fein heraus graben und wegbringen lässet, also wird der junge maisz in drei oder vier jahren mehr und besser wachsen als sonst in zehen. HOHBERG 2, 570a; den jungen maisz einfrieden. 581a.

2) alemannisch ist meisz der einschlag der axt in einem baum, den man fällen will, STALDER 2, 206, der hau, hieb. vergl. dazu meiszen.

Maiß
der
Wortart: Substantiv
Wortbildung: Simplex
Bedeutung: Jungwald

Maiß (österr. bayr.) der; -es, -e od. die; -, -en (bayr., österr. für Holzschlag; Jungwald)

Maiß der: "Holzschlag, Jungwald" (auch bayr.) -> Jungmaiß

"inna wern" bzw. "innawern"

innewerden <unr. V.; ist>: sich einer Sache bewusst werden, sie in ihrer Bedeutung erkennen, ...

INNE, adv. intus, ahd. inni, inna, inne, mhd. inne

"ausgraina"

jemanden gegenüber seine Missstimmung auszudrücken, oft auch stimmlich laut - oft im Zusammenhang mit Kindern, wenn sie etwas "angestellt" haben.

GREINEN, vb., knurren, zanken, weinen, lachen. f o r m .

die geschichte des wortes im deutschen führt auf eine ausgangsbedeutung 'zum ausdruck der miszstimmung, des unwillens den mund verziehen'; vgl. die noch heute im dän. und holl. vorhandene bedeutung 'die zähne fletschen'. dasz sie alt ist, erweisen roman. entlehnungen: ital. digrignare die zähne fletschen; prov. grinar die zähne weisen, knurren, picard. grigner les dents. im deutschen haben sich auf gemeinsamer grundlage zwei nahezu entgegengesetzte bedeutungsgruppen entwickelt, nämlich murren, weinen u. ä. (vorwiegend hd.) und grinsen, lachen u. ä. (vorwiegend nd.).

"Plaunga" - (gehört im September 2007 - Engelbrechts) für Plange (bzw. Planke)

Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von M. Lexer: dickes brett, planke, im pl. auch plankenzaun, umplankung, befestigung

"Fraidschoft"
  •  in da ... sei (verwandt sein mit)
  •  med uns in da ... sei (mit uns verwandt sein)

3) verwandtschaft, blutsfreundschaft, geschlecht, mhd.

ouch riwet mich diu friuntschaft, die ich mit in geworben hân.
Nib. 2097, 4;

"Lawa" - Laub, z. b. " s-'Lawa zsaum g'rechat - das Laub 'zusammengerechnet' "
"Suttn" - feuchte, schlammige Fläche im Erdboden (Mulde) - Mehrzahl "Suttna"

SUTTE, f., 'morast, pfuhl, sumpf, pfütze, lache; unterster schiffsraum'. dasselbe wie 1sudel (sp. 929), wo etymologisches. der schon mhd. überwiegende doppelte dental -tt-, dem nd. -dd- entspricht, beruht wohl auf intensivgemination.

Bd. 20, Sp. 1360

germ. *suda-, ahd. *suta nicht bezeugt; das oben sp. 929 unter 1sudel aus der Heroldischen abschrift (16. jh.) der lex salica 41 Holder (1880) zitierte sutenn ist eher eine korrumpierte form von mlat. sudis 'schweinestall' als eine alte von ahd. *suta beeinfluszte variante, vgl. sudem ebda 12, sude ebda 3 und dieselbe stelle si quis porcellum de sude furaverit lex salica 2, 3 Eckhardt in der ahd. übersetzung: sohwerso farah forstilit fon demo s u l a g e , der slozhaft ist ebda; unmittelbar verwandt ist aber ags. gesyd volutabrum BOSWORTH-TOLLER 7, 327. für mhd. sute, sutte, mnd. sudde und mnl. sudde, (zudde, sodde) VERWIJS-VERDAM 7, 2401, ist nur die allgemeine bedeutung 'sumpf, morast, pfuhl, lache' (neben jüngeren spezialisierungen im mhd.) bezeugt.

1) in eigentlicher bedeutung 'sumpf, morast; pfütze, lache; schmutzige flüssigkeit, die sich an einer tiefgelegenen stelle sammelt' und ähnliches; mhd. mnd. selten belegt, aber gewisz verbreiteter als die belege zeigen, vgl. die übertragene anwendung bei 2, das nachleben in ortsnamen, die mundartliche bezeugung sowie die zahlreicheren zeugnisse im mnl. bei VERWIJS-VERDAM a. a. o.; lexikalische buchungen begegnen häufiger, vgl. puteus pfutze, lache oder sutte gloss. von JACOB TWINGER V. KÖNIGSHOFEN bei LEXER 2, 1329; pful oder sutt lacus, volutabrum oder lache oder pfutz palus vocab. theut. (Nürnberg 1482) y 8b; lacus sudde dict. alphab. lat. germ. (15. jh., nd.) bei DIEFENBACH nov. gloss. 226b; sudde (vetus) palus, lacus sudde van riet KILIAN (1605) 541a: ok hebbe we en de gnade weder ghedan, dat se nene broke don en moghen noch en schullen an ieniger gruntroringe ... et sy in watere, in sudden, weghen eder lande (v. j. 1367) bei SCHILLER-LÜBBEN 4, 459;

2) in bildlichem und übertragenem gebrauch mhd. reich bezeugt.
der 'pfuhl' der hölle, vgl. entsprechend im mhd. der helle gülle LEXER 1, 1116, lache ebda 1808, phuol ebda 2, 268, sumpf ebda 1302:

"Smeda" - Rahm von der Milch (z. B. abschöpfen)

SCHMETTEN, m. milchrahm, sahne, mundartlich im gebrauch; in Schlesien, Österreich und Böhmen (ADELUNG), deutsch-ungar. schmêta, f. SCHRÖER 288a. mit J. GRIMM (gesch. d. d. sprache 1002. 3. aufl. 695) pflegt man schmetten auf böhm. smetana, poln. śmietana zurückzuführen. hierfür spricht die gegend, in der das wort verbreitet ist. indessen ist nicht ausgeschlossen, dasz schmetten mit nd. nld. smet, smette, schmutz, schmutziger ansatz, klebrige masse in verbindung zu setzen ist (smette, macula, labes KILIAN, mnd. smitte, schmette SCHILLER-LÜBBEN 4, 264b, vgl. TEN DOORNKAAT KOOLMAN 3, 227b ff.); der bedeutungswandel

Bd. 15, Sp. 1047

wäre der gleiche wie bei rahm und feim (s. GRIMM a. a. o.). freilich kennt das nd. gebiet schmetten nicht:

liefern sie (die kühe) wieder den edelsten saft,
den süszesten schmeeten.
SCHERFFER ged. 143.

"Zega" - große TascheZöger
  • Zöger
    der
    Wortart: Substantiv
    Wortbildung: Simplex
    Bedeutung: große Tragtasche

AT - Niederoesterreich eher Zeger
AT - Niederoesterreich würde ich Zeger sprechen
AT - Niederoesterreich Zeger
AT - Niederoesterreich eher negativ besetzt
AT - Niederoesterreich nur Umgangssprachlich würde das eher als "Zeger, der" schreiben
AT - Oberoesterreich auch als "Zeger" bekannt
AT - Oberoesterreich im Dialekt als "Zega" bekannt
AT - Oberoesterreich in oö Dialekt unter "Zega" bekannt
AT - Oberoesterreich zeger
AT - Oberoesterreich zeger ?
AT - Oberoesterreich Zeger=Korb; Bring ins an Zega Brot
AT - Oberoesterreich Bedeutung: Korb (Einkaufskorb, Korb zum Obst klauben)
AT - Steiermark mündlich: ein "Zegger"
AT - Steiermark zega (mündlich)
AT - Wien auch:Zeger.Zäger
AT - Wien Bekannt als "Zeger(n)"
AT - Wien heißt Zeger, nicht Zöger
AT - Wien ich verwende "Zeger", der
AT - Wien in Wien: der Zechern
AT - Wien Sorry, FETTE schrift zeigt keine Umlaute
AT - Wien würde ich kaum verwenden
AT - Wien Zecker
AT - Wien Zöcher bekannter u.öfter verwendet
DE - Niedersachsen ma. eher mit E statt Ö gesprochen
 

Belegstellen:
Zöger der (ugs.): "Tragkorb, -tasche aus Draht oder Geflecht" Ebner80
Zöger (mda.) der Leinmueller94 92
Zöger der (mda.): eine große Tragtasche (meist aus Schilf- oder Korbgeflecht);
Fleischzöger
Zöger der (mda.): eine große Tragtasche (meist aus Schilf- oder Korbgeflecht);
Fleischzöger

Verweise:
Fleischzöger, der: große Tragtasche für Fleisch
Zeger, der: große Tragtasche

Metzgertaschen

Schon im 19. Jh. transportierten in diesen Schilftaschen die Metzger ihre Würste und den Speck. Später wurden aus Stroh geflochtene und mit Leder applizierte Zöger in vielen Bauernhäusern als Taschen benutzt.

Bockkar'l - eine aus Stroh geflochten, flache Schüssel, in die die Brotlaibe vor dem Back gelegt wurden.

KÄRLE,KÄRLEIN, n. vasculum, demin. zu kar n., bair. östr. kärle, kar'l; ahd. charili in sulzicharili catinulum, karel acetabulum GRAFF 4, 464: het ein gemüs gekocht und het geriben oder eingebrockt brot in ein kerlin oder ein narten. KEISERSBERG sünden d. m. 86b; buch ihm selbsten ein schüsselein oder kärle voll. SPANGENBERG lustg. 407; 'lärs kärly' nennt BRANT narr. 110a, 70 schlemmer, 'leer das kärlein' wie becherleeraus 1, 1214, wie 'räum die schüssel' (Reimschüssel), Raumdiekann Garg. 237a (444). s. auch kärrlein.

KAR, n. starkformig, pl. kar, gefäsz, geschirr mancherlei art, ein altes wort, einst durch alle deutschen sprachen verbreitet. goth. kas vas; dann mit umlautung des s ahd. char, pl. cherir GRAFF 4, 463, alts. kar, altn. ker, ags. cere m.; mhd. kar, dän. schwed. kar, norw. kjer, kjär, isl. ker, wie es scheint auch noch englisch

Bd. 11, Sp. 203

landsch., nach north. carecake pancake HALLIW. 232a, vgl. kerch a kind of pan 491b. auch im nd. ist es noch nicht ganz verschollen, um Iserlohn heiszt ein messingener kessel æker (æken) d. i. ær-ker, wie bîker (bîken) bienenkorb (WOESTE in KUHNS zeitschr. 2, 192. 4, 137), schon alts. bîkar n. bienenkorb, jenem aber ist gleich nl. aker m. kupferner schöpfeimer, putaker brunneneimer. mnl. war car auch fischreuse, 'car vel alecorf (aalkorb) nassa' hor. belg. 7, 6a, 'caer nassa' 9a, ebenso mnd. car, nrh. kair DIEF. 375c, altn. ker. nnl. ist kaar f. fischkasten, wie ostfries. fiskkare, âlkare f. STÜRENBURG 102b, in verwechselung mit kare f. karre; vielleicht auch in fries. koer korb. aus dem nord. auch lapp. kare vas, wedde kare corbis. vgl. DIEFENBACH goth. wb. 2, 447. Nach goth. kasja κεραμευς, töpfer, schiene es ursprünglich oder wesentlich irden gewesen zu sein, das hd. und nord. wort aber erleidet diese beschränkung nicht, schon ahd. lîhchar sarg weist auf holz (gramm. 3, 456), vgl. kar schiff unter 4, und die bed. fischreuse vorhin deutet selbst auf die wie es scheint älteste art ein gefäsz herzustellen, das flechten.

1) vorzüglich schüssel, kar catinum, magna scutella. voc. inc. teut. m 7b, kaar, napf, catinus, catillus, alveus, alveolus DASYPODIUS 360b, kar catinus, tiefe schüssel. ALBERUS, karr catinus MAALER 240d (der masc. angibt, wol aus versehen, denn es steht zusammengeworfen mit karr, carrus). in Neidharts gefräsz (MSH. 3, 310):

darnach gib uns volle kar (pl.),
scharpfe sulz mit ochsenfüszen.
Hätzl. 71b;

wirt, hast nicht ein volles kar ...
sulz von ochsenfüszen.
FISCHART Garg. 96b (169), vgl. u. kappe m. sp. 188,

'sulzkar catinum' MONES anz. 7, 592; er zerschneid das brot zu stücken in dჳ hülzin kare. Aimon Z; bracht die bawrin ein grosz kar mit guter süszer milch. WICKRAM rollw. 76b;

die můter kam und satzt in dar
von milch ein grausam groszes kar.
ders., bilger 38;

sie sollte ihm und ihr ein groszes kaar oder schüssel voll machen. SPANGENBERG lustg. 407, vgl. bair. milchkar (hölzern oder irden), molkenkar Eulensp. cap. 7; daumensdickwüste hölzene kar, was resonanz geben die. Garg. 46b (73), als tischgeschirr; das viert (kind des garküchners) mit hunden und katzen ausz den schüsseln friszt und alle kar mit dem spiegeligen ermel auszspilet. 47a, das. auch suppenkar; zerreibe die erdbeern mit einem hülzernen löffel in einem hölzernen kar oder schüssel. TABERNAEM. (Basel) 348; zertreib sie mit einem hölzenen löffel wol in einem hölzenen kar oder schüssel, bisz sie wie ein brei werden. das. (Frkf. 1588) 432; ein kahr mit gerunnener milch. PHILANDER 2, 64. noch bei SCHOTTEL 1341 kaar f. grosze schüssel, RÄDLEIN kahr, eine grosze suppenschüssel, in die nhd. schriftsprache hat es keine aufnahme gefunden. die südl. mundarten führen es aber fort: bair. kar, dem. kärlein in vielfachem gebrauch (s. 2), östr. z. b. bachkârl n. backschüssel HÖFER 2, 113. schwäb. ein irdenes, oben und unten gleich weites küchengefäsz SCHMID 304. elsäss. eine tiefe, irdene schüssel, vgl. karspüle. Eine eigenthümliche bildung zeigt die Kärntner mundart, karge f. kleines gefäsz aus baumrinde, beeren darein zu pflücken.

Sprichwort: A Bockkar'l voi (voll) - für eine kleinere Anzahl (Menge)

häu - glatt, rutschig (z. B. Straße, Gehweg, etc.)

HAHL, HÄHL, adj., glatt, schlüpfrig, ahd. hâli, altn. hâll, mhd. hæle (wb. 1, 613a). es steht

1) in sinnlicher bedeutung: häll, glatt, lubricus, häl und schlipferig machen lubricare MAALER 205b;

wenn einer ümb lauft in der narren weis,
so get er gar auf eim helen eis.
fastn. sp. 754, 14;

Bd. 10, Sp. 159

ir anschlag stat uff hälem ysz.
BRANT narrensch. 110b, 8;

sîne (des löwen) clâwen wâren hæle.
Martina 181, 70;

und manches mal gesagt, wo eigne tugend fähl,
da glänze mösz für gold, des adels grund steh hähl (nicht fest).
ROMPLER 134.

2) übertragen glatt, schmeichlerisch: häle, glatte oder süsze wort reden, loqui mulsa, adhibere blanditias, liebliche häle mätz oder hůr, die ire bůler frei hindergon kan, meretrix blanda. MAALER 205b; die kiszlingstein mit hälen worten bewegen. WIRSUNG Cal. C 4.
In beiden bedeutungen ist das wort heute in süddeutschen mundarten verbreitet, namentlich bair. und kärntn. hâl SCHM. 2, 166, LEXER 131, schwäb. häl SCHMID 225, und hat manigfache weiterbildungen aufzuweisen: kärntn. hâle, bair. schwäb. häle glätte, schlüpfrigkeit; hâlizen in Baiern ausgleiten; hâlmaulat in Kärnthen glattmäulig, glatte worte gebrauchend; schwäb. hälkatze ein mensch mit falschen, glatten worten, hälschleicher leisetreter.

am'eind (Am Ende)

Verwendung: Auch in der Bedeutung als Schlussfolgerung (z. B. am'eind wirds heit nu regna, am'eind kummt er heit nu, etc.)

goat (z. B. a goate Kui) - nicht mehr fruchtbar

GALT, adj., keine milch gebend, unfruchtbar.

1) es ist oberd.: wieviel man melch- oder galtes vieh erhalten. HOHBERG 1, 10, vgl. unter 3, a und galtvieh. so bair. SCHM. 2, 40, galt gehn nicht trächtig gehn, keine milch geben; östr. galte kuh, galte gaisz, 'welche nicht aufgenommen hat' HÖFER 1, 265; schweiz. die kuh ist galt, geht galt, gibt keine milch STALDER 1, 417 fg., und zwar einerlei ob wegen unfruchtbarkeit oder weil sie dem kalben nahe ist oder wegen krankheit, vgl. g e l t e f., krankheit am euter mit ausbleiben der milch (adj. geltig, damit behaftet) STALDER 1, 440 und kärnt. galt gean unfruchtbar oder hochschwanger sein, weil da nicht gemolken wird LEXER 107. auch von pferden und wild, s. 3, b.

2) übertragen

a) cimbr. auch 'zbaip ('s weib) ist galt, von nimmer traghenten' SCHMELLER 123b, wie schweiz. ergalten von kühen die ihre milch verlieren, aber auch scherzweise von frauen die lang ohne mann und kinder sind, sie ist ergaltet. so altdänisch gold von frauen auch im ernste der bibelübers. (MOLBECH dansk gl. 1, 299).

b) auch von ackerboden, so tirol. galt, ein stück das unbebaut ist und nur als weide benutzt wird, heiszt ein galtmåd n. SCHÖPF 171, wie schon in mhd. zeit md. gelde von feld und fruchtbäumen bei JEROSCHIN (PFEIFFER s. 157), altschwed. galdvider m. baum der nicht trägt, schwed. mund. gallgrund unfruchtbarer steinboden RIETZ 182a, gallmark heide.

c) auch allgemeiner nutzlos SCHM. 2, 40, z. b. östr. ein galter gang, den man umsonst macht HÖFER 1, 265.

3) alter und nebenformen.

a) mhd. galt ist zu schlieszen aus folg.: es süll auch chain ross in da? weidach nit gen .. auszgenomen der mair von Otterkrum sol (darf) des morgens ain gurren (stute) mit ainem fül mit (samt) seinem galten vich hinein treiben, und sol (musz) es auch des nachts mit dem galten vich hinwider austreiben. weisth. 6, 169, mitte 15. jh. vom Chiemsee; und nindert ein galts (stück vieh) ist under in, sterilis non est in eis. SCHM.2 1, 903, vom j. 1417. aus dem 14. jh. galte m. einjähriges kalb LEXER 1, 731 (vergl. galtling), wie schweiz. die galti, kuh im zweiten jahre, die noch nicht trägt STALDER 1, 418. ahd. zwar auch einmal, aber merkwürdig genug gialt sterilis (vacca) GRAFF 1, 197. s. das weitere unter gelte adj.

b) auch g a l d , mit erweichung des t durch die liquida, wie schon bei JEROSCHIN gelde vorhin (2, b): eine galde stute, equa sterilis uno anno. FRISCH 1, 338b aus KRAUS gestütgarten 115; ebenda galdwild (s. galtthier).

c) daher denn auch gall, schwäb. (neben gelt) unträchtig, von schafen SCHMID 217, wie md. gelle aus gelde, schwed. gall aus altschwed. galder. schwäb. auch mit angleichung des t an ein folg. g (s. ZACHERS zeitschr. 2, 254): welches ross galgg gat .. als es galgg gangen. BIRL. die sprache des Rotweiler stadtr. 48a.

gria (grün) - in der Bedeutung von frisch

grias Hoaz (frisches, noch nicht trockenes Holz)
Redewendung: nu gria hinter de Ohrwaschln sei

Kräuerl (Perle eines Rosenkranzes)

Bettenkrallermacher (Heimatbuch der Gemeinde Kautzen: Glasmacher, die spezialisiert waren, Glaskügelchen für Rosenkränze herzustellen)

GRALLE, f., obd. nebenform zu krall(e), das durch verlust des unbetonten vokals aus koralle (teil 5, sp. 1795) gekürzt wurde. in den ältesten belegen ist das geschlecht unsicher; vgl. corallus grall (obd. 1502) DIEFENBACH nov. gl. 113b;

sein wagen war geführt von 2 paar wasserpferden,
von grallen eine cron die scheitel jhm umbrand
HOHBERG d. unvergnügte Proserpina (1661) 58a.

häufig von den kügelchen des rosenkranzes; vgl. LEXER Kärnten 120: den hl. rosenkranz durch die grallen oder paternoster, wie mans pflegt zu nemen, zu betten (alem. 1637) in: Alemannia 11, 169; der Riedel thut aus dem sack einen braunen rosenkranz, den schlingt er um die knochigen fäuste und beginnt ihn -- gralle für gralle -- abzubeten ROSEGGER schr. (1895) III 8, 5. dazu gralei glasperle SCHACHERL Böhmerwald 17

Kralle II das aus Koralle entstandene Wort ist allg. Nahe, Hunsr, Saar von Saarl an, Mos, Eif, Neuw, Rip [RRip in Sieg, MülhRh, Waldbr-Hurst; sonst fehlen für das Berg die Belege], Eup, SNfrk, Klevld, u. zwar im rhfrk., mosfrk. Geb. bis Prüm, Schleid-Reifferschd Hellenth, Aden -el, e·l., Pl. -l?, ·l.?(n) [WBitb -e?l; Trier-Ld (Mos), Zell-Lötzbeuren Enkirch -e(?)-; Pl. -l?n]; Rip -a·l., Pl. -·l.? u. seltener -e·l.; Aach-Stdt -a:l, Pl. -l?; Eup -a·l.?, Pl. -e·l.; SNfrk -a·l., Pl. -e·l. [-o·l. Heinsb-Arsbeck Lümb; -ol Kemp-Amern Born Lüttelbracht Stdt Waldniel; Pl. -e·l.]; Klevld -al, Pl. -l?(n); Demin. -el??, -e·l.?? [-e?l-, e(?)-], -e·l.(?)k? [für die wirkliche Koralle an Schmuckstücken wird meist kora·l., ku- gebraucht, doch auch kr-; für Kr. 1 a korel, Wend-Abtw Breitenh Sien, Kreuzn-OStreit; ku- Saarl-Berus, Merz-Bergen, Kreuzn-Merxh Monzing] f.:


1. runde durchbohrte Perle aus Glas, Stein, Achat, Holz

a. in Halsketten, Kleiderbesätzen Allg. RA.: A?n (Augen) wie Kr.?n so schwarz, frech Bitb, Mosfrk, Rip, Nfrk, – Krällkes Geld, Mörs, Klevld. Se kick so sur, as of se Kr.? kaute Duisb. – Krällches Glasperlensp. May-Wassenach. –

b. im Rosenkranze Allg. vom Mosfrk an. RA.: Loss en Reih Kr.? fir meich falen! bete etwas für mich Bitb, – en Krälleke Klev. –

c. die Halsschmuckkette, Perlenschnur selber; ech han mengem Mädche op der Kirmes en schün Kr. gekof Rip, Allg. –

2. Perlenähnliches.

a. Klicker, Spielstein aus Glas oder Achat, im Gegens. zum gewöhnlichen Klickert Wend-Abtw Sien, Meis, Birkf, Kreuzn, Simm, Goar-OWesel, Hunsr-Orte von Zell, Bernk; dann im Gegens. zu Knickel Rheinb-Stadt Flamersh NDrees, Eusk-Cuchenh Vernich; dann als Gattungsname für Klicker (auch Stener) (s. Wk. IV 22) MGladb-Rheind (Pl. -e·l.ts) Giesenk (u. knek?lt?r), Erk-Elmpt NKrüchten Genhf Rath Wegbg, Heinsb-Arsbeck Waldenr, Kemp-Amern Brüggen (u. kneg?l, fre?k?f, ø·m.?r) Born Lüttelbracht Waldniel, Mörs-Utfort; (möt) Kräll schete (schiessen). –

b. -el? Pl. Froschlaich Bernk-Horath, Trier-Börfink Heidenbg (-e-);

Bd. 4, Sp. 1348

-el?k?s Pl. Fischrogen Dinsl. –

c. Kehlkopfknorpel Geld-Kevelaer. –

d. meist Pl. Luftbläschen, Perlen in gutem Wein, Branntwein, im Wasser, auf der Suppe; de Wing werf Kr.? Rip, Mosfrk, Rhfrk. –

e. die Gesamtheit der Beeren an einer Traube, z. B. der Weintraube, Eberesche, auch mehrere Früchte an einem Stiele, en Ki?rsche-, Prumekr. Heinsb, MGladb; Krällkes Beeren der Eberesche Kemp-UWeiden. –

f. Blumen Pl.

a. -el?k?s (blau Kr.) Muskathyazinthe, muscari botryoides Geld, Mörs; -el?? Siegld. –

ß. wette (weisse) -el?k?s Schneebeere symphoricarpus racemosus Geld. –

?. -el?k?n Hyazinthenaloe (Gartenblume), tritoma uvaria Dinsl.
Krallen- in der Zs. zu Kr. 1 a, wie armband, band, kette, schnur verstehen sich von selbst; dazu: — Krallen-bäumchen (s. S.) Allg. n.: die Zierpflanze solanum capsicastrum Allg.; daphne mezereum MGladb-Giesenk. — Krallen-beeren -bez? Pl.:


1. -al- Beeren der Eberesche Klev-Frasselt. –

2. -el?k?s- Johannistrauben Klev-Warbeyen.
— Krallen-bohnen (s. S.) May, Ahrw-Sinzig, MGladb,