Zugsübung der FF Gastern - 31. März 2007

Von der Homepage der FF Gastern
Zugsübung 1. und 2. Zug am 31.03.2007

Am 31. März 2007 wurde die 1. Zugsübung der beiden Züge der FF Gastern durchgeführt. Wieder wurden wohl einige der wichtigsten Themen, wie zum Beispiel Schaumlöschmittel im Einsatz bei der Brandbekämpfung in einem Betrieb in Gastern durchgespielt, um im Einsatz dann schneller und effektiver die Menschenrettung, sichern der angrenzenden Gebäude und die Brandbekämpfung durchführen zu können.

 
Übungsbericht Zugsübung 1. und 2. Zug am 31.03.2007

Übungsbeginn:
13.30 Uhr

Übungsthemen:
Begehung Kommunalzentrum Gastern,
Druckbelüfter und Strahlrohre,
Erste Hilfe,
Einsatzübung Tischlerei Höher

Übungsleitung:
HBM Pischinger Bruno,
OBM Dangl Rudolf

Übungsablauf:
Begrüßung und Erklärung der Übung und dem Übungsablauf,
Aufteilung in 3 Gruppen für den Stationsbetrieb

Station Erste Hilfe:
HBM Pischinger Bruno
Menschenrettung aus PKW mittels Rautegriff, Notfallcheck,
stabile Seitenlagerung, Herzmassage mit Übungspuppe, Verbandsmaterial, Dreiecktuch

Begehung Kommunalzentrum Gastern:
HLM Höher Martin
Das Kommunalzentrum wurde im vollen Umfang besichtigt, da zu
Ostern die Theatergruppe mit den Aufführungen im Veranstaltungssaal beginnt und die Feuerwehr die Brandsicherheitswache durchführt.
Weiters wurde auch die Wasserentnahmestelle von der Zisterne (235m³) des Sportplatzes wieder in Erinnerung gerufen.

Druckbelüfter und Strahlrohre:
OBM Dangl Rudolf
Die Inbetriebnahme und richtige Verwendung von Notstromaggregat, Druckbelüfter mit Zubehör und Leichtschaumaufsatz, Mittel und Schwerschaumrohr samt Zumischer, die C-Schnellangriffseinrichtung sowie B-und C-Strahlrohr, Pistolenstrahlrohr und die Mannschutzbrause erklärt und praktisch vorgeführt.

Einsatzübung Tischlerei Höher:
Übungsleiter: HLM Redl Alfred
Übungsannahme war ein Brand in der Werkstätte bei der Bandschleifmaschine, die Werkstätte ist stark verraucht, das Fenster südseitig ist offen.
KDO: Übungsleitung
RLF: Innenangriff mit HD-Rohr und schweren Atemschutz
Übungsweise wurde auch der Druckbelüfter vor der Eingangstüre aufgebaut.
KLF: Wasserversorgung zu RLF vom Bach
Anschließend wurde gemeinsam Mittelschaum und Schwerschaum produziert.

Im Feuerwehrhaus fanden die Übungsbesprechung und die Versorgung der Mannschaft statt (warmes Selchfleisch zubereitet von V Hermann).

Übungsbesprechung:
Bei der Übungsbesprechung wurden die Übungsthemen noch einmal besprochen. Erste Hilfe kann nie oft genug geübt werden, und ist nicht nur für die Feuerwehr wichtig.
Die Ortskenntnis im Kommunalzentrum ist für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall sehr wichtig, um rasch und effizient helfen zu können. Auch die Wasserentnahmestelle der Zisterne ist nicht ohne Bedeutung, da das Wasser vom Löschteich erst ca. 20 Minuten nach dem Ablassen zur Verfügung steht.
Der Umgang mit dem Notstromaggregat ist allen geläufig, da es auch für Beleuchtung, Unterwasserpumpen, hydraulischem Rettungssatz usw. verwendet wird.
Beim Einsatz des Druckbelüfters gehen die Meinungen auseinander. Bei einem Innenangriff kann das Vorgehen des Atemschutztrupps sehr positiv von einem Druckbelüfter unterstützt werden, da heiße Gase und Wasserdampf zurückgedrängt (1 l Wasser = ca.1700 l Wasserdampf), die Sicht verbessert, die Erkundung erleichtert, vermisste Personen schneller gefunden bzw. mit Frischluft versorgt werden können. Auch Flammrückschläge werden deutlich vermindert. Kritische Vorbehalte gegenüber der Druckbelüftung:
Es ist richtig, dass durch die Zuführung von Frischluft ein Brand im Gebäudeinneren weiter entfacht werden kann. Die Praxis hat aber gezeigt, dass die Beeinträchtigung durch Rauch und toxische Gase durchaus höher zu bewerten sind, als ein Aufflammen eines Brandherdes.
Die Einsatzübung in der Tischlerei Höher ist problemlos abgelaufen. Wichtig ist auch hier die Ortskenntnis. Aufgrund der guten Übungsbeteiligung konnten alle Fahrzeuge besetzt werden.

KDO: Die Übungsleitung wurde sofort mit 2 Mann besetzt, die Verbindung zum Übungsleiter über Funk durchgeführt und der Übungsablauf dokumentiert.

KLF: Schwellbrett wurde vom Feuerwehrhaus gleich mitgenommen, Feuerwehrwarndreiecke wurden sofort aufgestellt. Löschwasser war ausreichend vorhanden. RLF: Die Atemschutzgeräte wurden bereits im Fahrzeug aufgenommen. Der Innenangriff sowie der Aufbau des Druckbelüfters funktionierte reibungslos. Bei der anschließenden Schaumvorführung wurde die weitere Wurfweite bei Schwerschaum deutlich sichtbar. Den Schaumteppich vom Mittelschaum nutzten die Kinder mit sehr viel Spaß als Schaumbad.
Bei dieser Übung wurde viel bereits Erlerntes in Erinnerung gerufen und viele neue Erfahrungen gemacht, die im Ernstfall wirksam umgesetzt werden können.

Übungsende:
ca. 18.00 Uhr

Übungsteilnehmer:
22 Mann

ABI Dimmel Gerald, BI Wagner Alfred, V Hermann Leopold, HVM Widhalm Alfred,
EABI Mödlagl Herbert, HBM Pischinger Bruno,
HLM Redl Alfred, HLM Höher Martin, OLM Holczmann Rudolf, HLM Traun Werner,
LM Dangl Martin, LM Österreicher Christoph, LM Österreicher Gernot, HFM Dangl Franz, HFM Dangl Gerhard, FM Dangl Michael, PFM Schandl Günther,
LM Deutschmann Gerhard, FM Weber Marc, PFM Kreutzer Mathias,
PFM Widhalm Andreas, OBM Rudolf Dangl

Entschuldigt:
HBI Miksch Erwin, OLM Lieb Harald, LM Dimmel Reinhard

Zugsübung
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