Brand zwischen Immenschlag und Wiesmaden - 5. November 2008

Von der Homepage der FF Gastern
Brand zwischen Immenschlag und Wiesmaden

Am 5. November 2008 wurden wir um 05.56 Uhr von der Landeswarnzentrale über Sirene, Pager und Alarm-SMS zu einem Einsatz gerufen.

Die Durchsage lautete: "Waldbrand zwischen Immenschlag und Wiesmaden". Minuten später rückten wir mit RLF 2000 und KLF und 13 Mann zur Einsatzstelle aus. Als wir am Einsatzort ankamen, war die örtlich zuständige Feuerwehr Kleinzwettl bereits am Einsatzort, beim Brand handelte es sich nicht um einen Waldbrand sondern es brannte eine Futterhütte für das Wild. Zum Glück griff der Brand nicht auf die angrenzenden Bäume über.

Mit dem Hochdruckrohr unseres Rüstlöschfahrzeuges konnten wir den Brand löschen und nach einigen Nachlöscharbeiten um 7.30 Uhr wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.

Insgesamt waren 4 Feuerwehren im Einsatz:
Gastern mit 2 Fahrzeugen und 13 Mann
Kleinzwettl mit 1 Fahrzeug und 9 Mann
Frühwärts mit 1 Fahrzeug und 5 Mann
Weißenbach mit 1 Fahrzeug und 5 Mann

Folgende Mitglieder der FF Gastern waren im Einsatz:
Dangl Andreas, Dangl Martin, Dangl Rudolf, Deutschmann Gerhard, Hermann Leopold, Höher Martin, Immervoll Ewald, Österreicher Herbert, Traun Thomas, Wagner Alfred, Weber Marc, Widhalm Alfred und Widhalm Benjamin

 
Aus der Gratiszeitung "Bezirksblätter - Waidhofen/Thaya" - Nr. 46 vom 12. November 2008

Gastern: Schweibrand brach erst nach vier Wochen aus
Eine Futterkrippe wurde Raub der Flammen

GASTERN (pez). Ursprünglich ging die Polizei von einem Brandstifter aus, als vergangenen Mittwoch gegen sechs Uhr morgens eine Futterkrippe in einem Waldstück in der Gemeinde Gastern abbrannte.

Der naheliegende Verdacht bestätigte sich nach den Ermittlungen der Beamten und des Bezirksbrandermittlers aber nicht. Das Feuer wurde vielmehr durch einen ungewöhnlichen Schwelbrand verursacht. Ein Jäger hatte vor etwa vier Wochen verdorbenes Futter nahe mehrerer Futterkrippen verbrannt. Unter dem Nadelboden gloste das Feuer bis vergangenen Mittwoch weiter, bis der Brand schließlich erneut entfacht wurde. Mit diesem Wissen untersuchte die Polizei weitere Futterkrippen - und tatsächlich konnte ein Glutnest nahe einer zweiten Krippe entdeckt und ein weiterer Brand dadurch in letzter Sekunde verhindert werden. Der entstandene Schaden kann mit etwa 2.000 Euro vorerst nur grob abgeschätzt werden.

 
Aus den NÖN vom 12. November 2008

BRAND / Holzhütte und Siloklee vernichtet, Bäume in Mitleidenschaft gezogen.
Altes Feuer neu entflammt

GASTERN / Eine Holzhütte sowie ein Siloballen Rotklee verbrannten am 5. November in einem Waldstück bei Immenschlag.

Der Brand wurde von einer Arbeiterin aus Wiesmaden und Bauarbeitern entdeckt, die kurz vor 6 Uhr auf dem Weg zur Arbeit waren. Die Feuerwehren Gastern und Klein Zwettl konnten die Futterhütte nicht mehr retten. Weiters wurden vier Bäume in Mitleidenschaft gezogen.

Die Ermittlungen ergaben, dass ein Mitglied der Jagdgesellschaft bereits vor einigen Wochen alte Futterreste unmittelbar neben der Hütte verbrannt hatte. Aufgrund der Witterung dürfte ein schwelender Glimmbrand im Waldboden zur neuerlichen Entfachung geführt haben.