Geschichte der Werkstätte

Gespeichert am 22. März von der Homepage der Firma Eggenberger

1948 kam der Schmiedemeister Ludwig Bauer nach Weißenbach und kaufte das alte, in einem sehr schlechten Zustand befindliche Kleinhaus Nr. 11. Sein Ziel war es, den großen Grund, der bei dem Haus dabei war, zu nutzen und eine neue Schmiedewerkstätte zu errichten.

1953 konnte er dies mit Hilfe seiner Söhne realisieren und baute eine Schmiede auf das Grundstück. (Heutiger Schauraum)

1956 absolvierte Sohn Karl Bauer die Meisterprüfung als Wagenschmied und arbeitet im Unternehmen des Vaters.

1957 machte Karl Bauer eine 2-jährige Aufbaulehrzeit als Landmaschinenmechaniker und machte die Gesellenprüfung, da man sich der Entwicklung anpassen musste und somit das Angebot erweitert wurde.

1960 heiratete er Hilda Panagl, welche einen Landmaschinenhandel eröffnete. Ebenso wurde in diesem Jahr das Haus aufgestockt.

1964 wurde der Betrieb vergrößert und eine Werkstatt mit 26m x 9m, ein Büro und ein Ersatzteillager gebaut.

1969 ging Ludwig Bauer in Pension und Karl Bauer übernahm das Unternehmen. Die alte Werkstätte wurde zu einem Schauraum umgebaut.

1970 legte Karl Bauer die Meisterprüfung im Landmaschinenmechanikergewerbe ab. Weiters wurde eine neue Lagerhalle hinter der Werkstatt gebaut.

1972 wurde ein Ölkabinett gebaut.

1976 fusionierte der Handelsbetrieb Hilda Bauer mit dem Werkstättenbetrieb Karl Bauer und wurde als Einzelunternehmen Karl Bauer weitergeführt.

1983 wurde die Lagerhalle zu einer Autowerkstätte umgebaut.

1991 ging Karl Bauer in Pension und schloss den Betrieb, da es keinen Nachfolger gab.

Im April 2002 wurde die stillgelegte Werkstätte an Johann Eggenberger verpachtet und neu eröffnet.

Gründung


Nachdem am 12. Dezember 2001 das Unternehmen Schneider in Konkurs gegangen ist, galt es für Johann Eggenberger und seine 2 Mitarbeiter Christian Bauer und Wolfgang Weinberger eine neue Arbeit zu finden. - Und das ist im Waldviertel bekannter Weise sehr schwierig. 
Herr Eggenberger hatte 2 Angebote (in Zwettl oder St. Pölten) bekommen, jedoch für seine Kollegen sah es nicht so rosig aus. 

Aus diesem Grund beschloss Johann Eggenberger Anfang März sich mit seinem eingespielten Team selbstständig zu machen. Dafür war die stillgelegte Werkstätte der Familie Bauer, sie sind Bekannte Eggenbergers, in Weißenbach ideal. 

Natürlich musste diese bedeutende Entscheidung, ein eigenes Unternehmen zu gründen, mit der Familie besprochen werden. Silvia Eggenberger machte ihrem Mann klar, dass das noch weniger Zeit für die Familie bedeuten würde. Andererseits wären die Jobangebote sehr weit von zu Hause weg und würden ebenfalls eine große Belastung bedeuten. Entschließe er sich also für eine eigene Firma, werde sie ihn selbstverständlich unterstützen. 

Die Entscheidung fiel schlussendlich auf die Selbstständigkeit und man kam ins Gespräch mit der Familie Bauer. Man vereinbarte, dass Herr Eggenberger die Werkstatt pachtet. 
Die Räumlichkeiten waren soweit in Ordnung und mussten nur mehr den neuen Vorschriften entsprechend hergerichtet werden. Auch ein Teil der Maschinen konnte übernommen werden.

Am 4. April 2002 war es dann soweit, und das Unternehmen JOHANN EGGENBERGER wurde eröffnet.