Miete

Wenn der Keller keinen Platz mehr bot, wurden Kartoffel und Rüben in Mieten gelagert. Die gelagerten Früchte wurden mit Stroh bedeckt und dann mit Erde abgedeckt. Schließlich musste eine Möglichkeit geschaffen werden, damit die Feuchtigkeit entweichen konnte. Zu diesem Zweck wurde meistens ein kleiner "Rauchfang aus Holz" - sogenannte "Dunstluka" - errichtet, damit die Feuchtigkeit (Dunst) aus dem Inneren der Miete entweichen konnte.

Dieser Art der Lagerung wendet in den Jahren niemand mehr an, war aber bis in die 70-er und Anfang der 80-er Jahre noch des öfteren zu sehen. Der Zeitungsartikel stammt aus dem "Waldviertelpionier" - Jahrgang 1932.

Miete