Waldviertler Blondvieh

 
In NÖ. gezüchtetes einheitl. rahm- bis rostfarbenes Rind. Durch Einkreuzen anderer R. heute häufig rötlichbraun. Kühe 500-550 kg, Stiere 800-850 kg. Geht teils auf Keltenrinder, teils auf mitteldt. Bergvieh zurück. Bes. im 19. und frühen 20. Jh. Einkreuzung von Murbodnern, Frankenvieh und Glan-Donnerbergern; durch Fleckvieh mit höherer Milchleistung in entlegene Gegenden des Waldviertels zurückgedrängt. Eine Nucleusherde wird südl. von Wien gehalten. Der Zuchtverband löste sich 1966 auf. (Quelle: www.aeiou.at)
 
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