5. Runde: Gastern - SC Hartl Haus

Aus den NÖN vom 20.9.2006

Gastern - SC Hartl Haus 2 : 1 (1 : 1)

GASTERN - HARTL HAUS 2:1. 200 Zuschauer sahen ein gutes Spiel mit einigen guten Möglichkeiten. Gastern ging nach 25 Minuten in Führung Nach einem Foul an Jiri Matousek stellte Leopold Deimel per Strafstoß auf 1:0. Hartl Haus ließ sich davon aber nicht abbringen, Neuwirth traf noch vor der Pause zum 1:1.

In Hälfte zwei kontrollierte Gastern die Partie und erzielte auch das Siegestor: Matousek tankte sich durch die Gäste-Verteidigung, scheiterte zunächst an der Stange, verwertete seinen Abpraller aber zum 2:1. "Wir konnten dann leider nicht mehr nachsetzen", trauerte Erich Plocek zumindest einem Punkt nach. Die Heimischen kamen noch zu zwei Chancen - es blieb beim 2:1.

Gastern - Hartl Haus
Gastern - Hartl Haus
 
Tabelle
Statistik
 
Von der Homepage des USV Gastern
2 : 1 gegen den SC Hartl Haus - hochverdient

Vor einer großartigen Zuschauerkulisse von ca. 200 Zuschauern präsentierte sich die Heimmannschaft in allen Belangen kompakter als die Gäste aus Echsenbach. Dass es nur zu einem 2 : 1 Sieg reichte lag an der mangelnden Chancenauswertung.

Bereits in der 1. und der 10. Minute hätte Leopold Deimel die Führung für den USV Gastern besorgen können, ja müssen. Stefan Piringer drang in der 15. Minute gefährlich in den Strafraum ein, der Gästetormann konnte noch retten. In der 25. Minute war es dann soweit, Leopold Deimel besorgte aus einem Elfmeter, nach Foul an Jiri Matousek das 1 : 0. Unverständlicherweise lies man sich jetzt zurückfallen und brachte den SC Hartl Haus ins Spiel. Mit der einzig nennenswerten Torchance bis dahin stellten die Gäste in der 32. Minute auf 1 : 1. Von der Torstange prallte der Ball direkt vor die Füße eines Akteurs der Gästemannschaft. In der 39. Minute konnte sich der Topstürmer der Gäste, Dixa, ein einziges Mal in diesem Spiel lösen und verfehlte sein Ziel nur knapp. So ging es mit dem Stand von 1 : 1 in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit nahm der USV Gastern gleich wieder das Heft in die Hand. Man war über die gesamte zweite Spielhälfte feldüberlegen und kontrollierte das Spiel in jeder Phase. So dauerte es auch nicht lange bis Jiri Matousek in der 55. Minute das 2 : 1 besorgte. Kraftvoll tankte er sich durch, traf zuerst nur die Stange, den abspringenden Ball verwertete er aber. Einige sehr gute Chancen (die besten 70. und 82. Matousek, 84. Ernst Steiner) wurden in Folge vergeben, sodass es noch zu einer etwas hektischen Schlussphase kam. Aber außer einem Schuss in die Wolken kam es zu keiner nennenswerten Aktion der Gäste mehr.

Gastern - Hartl Haus
Jiri Matousek war der Goldtorschütze zum 2 : 1. Zurecht wurde er von seinen Mitspielern nach der erfolgreich abgeschlossene Aktion umjubelt.

Man hat jetzt mit Kautzen, Karlstein und dem SC Hartl Haus gegen die vermeintlichen Favoriten dieser Liga gespielt und ganz gute Ergebnisse erspielt, sodass man noch immer ein Wörtchen mitplaudern kann. Die Kür in der 2. Klasse Waldviertel Nord wurde somit absolviert, die Pflicht wartet in den nächsten Wochen.

Statistik:

Kampfmannschaft - Aufstellung:

Christian Moldaschl, Thomas Deimel, Christian Dangl (90. Martin Kainz I), Bernhard Immervoll, Markus Deutschmann, Wolfgang Palmeshofer (65. Ernst Steiner), Petr Mlcuch, Stefan Piringer, Robert Strak, Leopold Deimel (80. Andreas Riedmann), Jiri Matousek

Torfolge:
1 : 0 (25. Leopold Deimel, Elfmeter)
1 : 1 (32.)
2 : 1 (55. Jiri Matousek)

Reservemannschaft - Aufstellung:

Georg Dangl, Markus Moldaschl, Martin Kainz I, Markus Gratzl (70. Karl Gruber), Jürgen Immervoll, Andreas Riedmann (46. Franz Graussam), Wolfgang Widhalm, Patrick Böhm, Stefan Koller, Martin Kainz II, Roland Kases

Torfolge:
0 : 1 (43.)
0 : 2 (91.)

Eine grausliche Leistung der Reservemannschaft des USV Gastern. Diese Niederlage war sehr sehr unnötig. Die sehr undisziplinierten Gegner vom SC Hartl Haus hatten leichtes Spiel mit den Hausherren, weil die große Anzahl der Chancen leichtfertig und stümperhaft verjuxt wurden. Leider ist es bei der Reservemannschaft nicht möglich, nur auf Spieler zurückzugreifen, die sich auch regelmäßig am Trainingsbetrieb beteiligen. In so einem Spiel sieht man, dass das eine oder andere Training dem einen oder anderen Spieler sicherlich nicht schaden würde.