7. Runde: Eibenstein - Gastern

Aus den NÖN vom 29.09.2004

Gastern - Langschwarza 4 : 3 (2 : 2)

GASTERN - LANGSCHWARZA 4:3. Die Zuseher sahen ein gutes, abwechslungsreiches Spiel, in dem die Gäste den besseren Start erwischten, durch Petr Janda auch das 1:0 erzielten. Gleich darauf hätte Wastimil Brom erhöhen können, er knallte den Ball vom '5e' aber über das Tor. Nach zwanzig Minuten kam Gastern immer mehr ins Spiel und ging durch einen Doppelschlag von Gustav Cabuk auch in Front. Noch vor der Pause glich Stefan Fichtenbauer die Partie aber wieder aus.

In Halbzeit zwei war Langschwarza zu Beginn wieder die bessere Mannschaft, dennoch gelang Jiri Matousek der erneute Führungstreffer für Gastern. In den letzten zehn Minuten wurde es noch einmal spannend, Thomas Waldhäusl stellte nach Brom-Flanke auf 3:3, aber Matousek sicherte den Heimischen aus einem Konter mit seinem zweiten Treffer drei Punkte.

Rubrik "Stimmen & Sprüche"
„Es war eine super Partie, ging immer Hin und Her. Es hätte so und so ausgehen können.“
Gasterns Kurt Wingelhofer

 
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Spielbericht vom USV Gastern (Homepage)

Sieg gegen Langschwarza bringt Tabellenplatz 3

Obwohl die Gasterner über weite Strecken im Heimspiel gegen Langschwarza am 26. September spielbestimmend waren, wurde es zum Schluss noch eng. Trotzdem war der 4 : 3 Sieg nicht unverdient, schon alleine aufgrund der besseren Chancen.

Vorgeben mussten die Gasterner im zweiten „6-Punkte-Spiel“ hintereinander Markus Deutschmann, Markus Moldaschl und Martin Kainz, der kurzfristig erst erfuhr, dass er frühestens zur zweiten Halbzeit kommen konnte. Alex Pfandler, der bereits eine Halbzeit in der Reserve spielte, ist aber wieder bei Kräften und ersetzte ihn bis zur 68. Minute ausgezeichnet. Christian Moldaschl hütete nach seiner Sperre wieder den heimischen Kasten.

Die Gäste aus Langschwarza gaben von Beginn weg Gas und hatten in der 9. Minute mit der ersten Chance auch gleich das erste Erfolgserlebnis. Nach einem Abwehrfehler kam ein Stürmer frei zum Schuss und erzielte das 0 : 1. Kurz darauf verfehlte ein Schuss der Gäste nur knapp das Tor. Gastern kam allmählich besser ins Spiel und wurde immer gefährlicher. Vor allem Jiri Matousek zeigte immer wieder Schwächen in der Gästeabwehr auf. Gustav Cabuk war es aber, der in der 21. Minute den verdienten Ausgleich erzielte. Nach einem Gestocher im Strafraum kam er plötzlich frei zum Schuss. Wenige Minuten später nagelte Matousek aus aussichtsreicher Position den Ball über das Gehäuse. Gastern hatte mehr vom Spiel und stand auch gut in der Abwehr. Ein logische Folge war das 2 : 1, abermals durch Cabuk (33.). Nach einer schönen Kombination lief er alleine auf den gegnerischen Tormann zu und netzte trocken ein. Der unglückliche Ausgleich fiel in der 40. Minute. Unglücklich, weil Bernhard Immervoll bei einem Abschlagversuch vom 16er einem Spieler aus Langschwarza den Ball an den Kopf knallte und er von diesem, sich über Goalie Moldaschl ins Tor senkte. Sonst war von der Offensiveabteilung von Langschwarza nicht viel zu sehen. Alex Pfandler hatte den brandgefährlichen Stürmer Petr Janda gut im Griff und Christoph Fraissl hatte auch keine Schwierigkeiten. Andreas Riedmann und Ernst Steiner machten die Defensivarbeit im zentralen Mittelfeld.

Die zweite Halbzeit begann offen auf beiden Seiten. In der 52. Minute spielte Cabuk einen Traumpass auf Matousek, der sich gegen den Libero der Gäste durchsetzte und dem Keeper keine Chance zum 3 : 2 lies. Langschwarza hatte anschließend mehr vom Spiel und drängte die Gasterner immer weiter in die eigene Hälfte. Dort präsentierte sich aber eine Abwehrmauer, bei der für die Gäste meistens Schluss war. Janda wirbelte die heimische Verteidigung manchmal zwar gehörig durcheinander, spätestens beim Goalie Moldaschl war aber dann Schluss. Gastern war vor allem aus Kontern gefährlich. Martin Kainz kam dann für Alex Pfandler (68.). Ab der 75. Minute ging es Schlag auf Schlag. Jiri Matousek wurde im 16er der Gäste klar von hinten gefoult, der Unparteiische pfiff und gab zur Verwunderung aller (auch der Gäste aus Langschwarza) gelb für Matousek wegen einer angeblichen Schwalbe. Einige Minute zuvor wollte sich ein Abwehrspieler bei einem Laufduell mit Matousek schon dessen Dress mit einem ordentlichen Zupfer aneignen, der Schiedsrichter gab weder Gelb, noch pfiff er Foul. In der 77. Minute wurde Bernhard Immervoll von Matousek ideal bedient und zog von der linken Seite alleine auf das Tor. Er knallte den Ball jedoch an die Innenstange. Zwei Minuten später blieb bei einem klaren Abseits eines Gästespielers die Pfeife des Schiedsrichters stumm, dieser nutzte den Platz auf der rechten Seite, flankte zur Mitte und dort nickte sein Mitspieler zum 3 : 3 ein. Kurz darauf hatte Matousek am gegnerischen 16er Ballglück, schoss aber aus sieben Metern nur den Gästekeeper an. Die angespannten Zuschauergemüter erlöste er aber in 84. Minute mit dem Siegestor. Nach Vorlage von Bernhard Immervoll, zog er alleine auf das Tor und schob den Ball ins lange Eck. Bis zum Schluss war es dann noch eine Zitterpartie. Moldaschl musste noch zweimal retten, bevor der Schiedsrichter mit dem Schlusspfiff den Sieg fixierte.

Langschwarza war nur durch Stürmer Janda gefährlich, denn dieser konnte oft nur von zwei oder drei Gasternern vom Ball getrennt werden. Jiri Matousek war abermals der Matchwinner in einem aufregenden Spiel, wo die Heimsichen wieder brav gekämpft haben und viele gute Chancen erarbeiteten. Um den dritten Tabellenplatz zu fixieren, gilt es jetzt am kommenden Wochenende die Siegesserie gegen Brand fortzusetzen.

Zusammenfassung:
0 : 1 (9.)
1 : 1 (21., Cabuk)
2 : 1 (33., Cabuk)
2 : 2 (40.)
3 : 2 (52., Matousek)
3 : 3 (79.)
4 : 3 (84., Matousek)

Gelbe Karten: 3
Rote Karten: 0

Tor: Christian Moldaschl
Verteidigung: Franz Graussam, Christoph Fraissl, Andreas Riedmann, Alexander Pfandler (Martin Kainz, 68.)
Mittelfeld: Ernst Steiner, Bernhard Immervoll, Gustav Cabuk, Christian Dangl
Sturm: Stefan Dangl (Patrick Böhm, 87.), Jiri Matousek

Reserve: 1 : 2
Tore: Gregor Pieringer