20. Runde: Gastern - Nagelberg

Aus den NÖN vom 9. Mai 2007

Gastern - Nagelberg 2 : 1 (1 : 1)

GASTERN - NAGELBERG 2:1. Die Heimischen übten in den ersten 30 Minuten großen Druck auf die Nagelberger Hintermannschaft aus, die besten Chancen wurden aber vergeben. Nagelberg nutzte seine Chancen besser - Jürgen Noschiel stellte per Freistoß auf 1:0. Die Führung hielt aber nicht lange: In Minute 38 traf Jiri Matousek nach einer Einzelaktion zum 1:1.

Auch in Hälfte zwei war Gastern feldüberlegen, große Chancen blieben jedoch aus. Nagelberg hielt dagegen, Hanauer vergab die Führung. Zehn Minuten vor Schluss kam Matousek im Strafraum zu Fall, der Unparteiische entschied auf Strafstoß und Robert Strack sicherte seiner Elf weitere wichtige drei Punkte auf dem Weg zum Aufstieg.

Rubrik "STIMMEN & SPRÜCHE"
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Wir haben über weite Phasen ein Powerplay gespielt. Letztendlich ein hochverdienter, aber nicht unglücklicher Sieg.
Roland Datler, Sektionsleiter USV Gastern

 
Tabelle
Statistik
 
Von der Homepage des USV Gastern
Knapp, aber doch!

Lange dauerte es gegen den SC Nagelberg, um zu einem hochverdienten Erfolg zu kommen. Erst ein Elfmeter in der Schlussphase sicherte die drei Punkte. Die Reservemannschaft kam gegen einen dezimierten Gegner zu ungefährdeten drei Punkten.

Der USV Gastern war von Anfang an um eine schnelle Entscheidung bemüht. Jiri Matousek und Leopold Deimel vergaben in der ersten Viertelstunde die ersten guten Möglichkeiten. In der 15. Minute die einzig wirklich gute Torchance für die Gäste aus Nagelberg. Aus sehr aussichtsreicher Position wurde knapp vergeben. In weiterer Folge wurde auf Seite des USV Gastern Chance und Chance erarbeitet und auch vergeben. In der 34. Spielminute dann ein Freistoss für den SC Nagelberg an der Strafraumgrenze. Die Defensive des USV Gastern war etwas unorganisiert bei der Ausführung dieses Freistosses und so fand der Ball seinen Weg ins Netz. Ein Zwischenstand von 0 : 1, der den Spielverlauf komplett auf den Kopf stellte. Gastern spielte weiterhin auf den Torerfolg und mit einer Einzelaktion von Jiri Matousek gelang dann auch schon in der 38. Minute der Ausgleich zum 1 : 1. Mit diesem Stand ging es in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit war dann durch unzusammenhängende Aktionen und eine sehr verkrampfte Spielweise des Heimvereins gekennzeichnet. Zu umständlich agierte man und kam man dann doch einmal zu einer Torchance, dann wurde sie kläglich vergeben. Bis zur 80. Spielminute dauerte es, bis das erlösende Tor fiel. Jiri Matousek wurde sehr unsanft im Strafraum vom Ball getrennt, was ja bekanntlich Elfmeter gibt. Libero Robert Strak ließ sich diese Chance nicht entgehen und stellte auf 2 : 1, womit auch der Endstand gegeben war. Der SC Nagelberg war nicht in der Lage in den Schlussminuten noch einmal zuzusetzen.

Wieder drei hart erarbeitete Punkte, die weiterhin einen Zweipunktevorsprung vor Karlstein in der Tabelle mit sich bringen, da unser Nachbar aus Kautzen dem USV Karlstein nichts entgegensetzen konnte und mit 2 : 5 unterging.

Statistik:

Kampfmannschaft - Aufstellung:

Otto Bartl, Robert Strak, Christian Dangl, Bernhard Immervoll, Markus Deutschmann (74. Wolfgang Palmesho-fer), Markus Maier, Markus Datler (75. gelb), Reinhard Simon (65. gelb, 89. Ronald Latzenhofer), Petr Mlcuch, Jiri Matousek (83. gelb), Leopold Deimel (85. Stefan Piringer)

Torfolge:
0 : 1 (34.)
1 : 1 (38. Jiri Matousek)
2 : 1 (80. Robert Strak, Elfmeter)

Reservemannschaft - Aufstellung:

Georg Dangl, Franz Graussam (46. Jürgen Immervoll), Markus Gratzl, Martin Kainz I (46. Roland Kases), Pat-rick Böhm, Christoph Fraissl (65. Klaus Wingelhofer), Markus Moldaschl, Stefan Koller, Ronald Latzenhofer (46. Karl Gruber), Stefan Dangl, Stefan Piringer (46. Franz Deimel)

Torfolge:
1 : 0 (8. Stefan Piringer)
2 : 0 (11. Markus Moldaschl)
2 : 1 (23.)
3 : 1 (27. Ronald Latzenhofer)
4 : 1 (29. Stefan Koller)
5 : 1 (44. Stefan Piringer)
6 : 1 (53. Stefan Dangl)
7 : 1 (57. Stefan Koller)
8 : 1 (63. Stefan Koller)
8 : 2 (67.)
9 : 2 (69. Patrick Böhm)
10 : 2 (72. Franz Deimel)
10 : 3 (81.)
11 : 3 (90. Markus Moldaschl)

Gegen einen dezimierten Gegner nicht mehr als ein wenig Bewegungstherapie. Man nahm die Partie trotzdem ernst und hätte noch das eine oder andere Tor erzielen können. Leider hat man auch drei Stück bekommen.