17. Runde: Hoheneich - Gastern

Aus den NÖN vom 10. 05. 2006

Hoheneich - Gastern 0 : 1 (0 : 0)

HAIE HOHENEICH - GASTERN 0:1. Das Spiel begann relativ ausgeglichen, wobei die erste Möglichkeit auf Gasterner Seite zu verbuchen war. Chancen waren in den ersten 45 Minuten Mangelware, die beste Möglichkeit der Haie vergab Daniel Müllner.

In Hälfte zwei kam Gastern besser ins Spiel und auch zu einigen Torchancen, die Heimischen konnten nur zwei Weitschüsse verbuchen. In der Schlussphase gelang Leopold Deimel nach Vorarbeit von Robert Strak und Jiri Matousek der entscheidende Treffer, die Auswärtigen spielten die Führung trocken nach Hause.

Rubrik "STIMMEN & SPRÜCHE"
"Man hat gesehen, warum Hoheneich Letzter ist und wir auch nicht um den Titel spielen Ein ganz schwaches Spiel, dass wir aufgrund der Chancen verdient gewonnen haben."
Roland Datler
Sektionsleiter USV Gastern

 
Tabelle
 
Statistik
 
Von der Homepage des USV Gastern
Knapper 1 : 0 – Sieg in Hoheneich

Warum der SV Haie Hoheneich am letzten Tabellenplatz steht und der USV Gastern mit der Titelentscheidung nichts mitzureden hat, sah man am Sonntagnachmittag in Hoheneich. Der USV Gastern war zwar meist Herr der Lage konnte sich aber gegen den Tabellenletzten bis knapp vor Ende des Spiels keine entscheidenden Vorteile herausarbeiten. Leopold Deimel erlöste dann die Gastmannschaft und verhinderte eine Pleite …

Große Personalsorgen machten an diesem Nachmittag den Beginn – 10 Mann hoch aus dem gesamten Kader standen zum großen Teil wegen Verletzungen nicht zur Verfügung. So waren für die Kampfmannschaft Alexander Pfandler und Martin Kainz I auf Grund von Verletzungen und Ernst Steiner wegen einer privaten Verhinderung nicht einsatzbereit. Wolfgang Palmeshofer ging angeschlagen in das Spiel.

Das Spiel gestaltete sich von Anfang an sehr schwierig für den USV Gastern. Man erarbeitete sich zwar in der ersten Halbzeit ein paar Chancen (Deimel Leopold 5., 36., Matousek Jiri 24., 30., 39. und Deutschmann Markus 28.), doch die Schüsse verfehlten ihr Ziel oder beim Tormann des SV Haie Hoheneich war Endstation. Der SV Haie Hoheneich wurde im gesamten Spiel nur einmal wirklich gefährlich, das war in der 7. Minute. In mehreren Anläufen vermochten die Stürmer der Heimmannschaft den Ball nicht im Tor unterzubringen. Ansatzweise Gefahr kam dann nur mehr auf, wenn die Nr. 7 des SV Haie Hoheneich am Ball war. Aber auch seine Weitschussversuche landeten immer weit neben dem Tor. Andreas Riedmann, an diesem Tag einer der Besten, engte die Kreise des Spielmachers weitgehend ein. So ging es in einem schwachen Spiel ohne Tor in die Kabinen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Patrick Böhm für Wolfgang Palmeshofer, seine Verletzung machte ihm doch noch schwer zu schaffen, ins Spiel. Das Bild änderte sich kaum. Hoheneich immer noch ungefährlich und der USV Gastern nicht in der Lage etwas für das Spiel zu machen. Nach Mitte der zweiten Halbzeit zog sich Hoheneich nun komplett zurück und überlies Gastern das Feld. Es schien schon so, als würde diese Taktik Hoheneich zu einem Punktegewinn führen. Bis zur 80. Minute – Robert Strak, ins Mittelfeld vorgerückt, brachte Jiri Matousek ideal ins Spiel und seinen Stanglpass verwertete Leopold Deimel zum 1 : 0–Sieg. Wer jetzt noch mit einem Aufbäumen der Heimmannschaft gerechnet hatte, wurde eines besseren belehrt – der USV Gastern spielte den Sieg trocken nach Hause.

Als Fazit dieses Spiels kann man nur sagen – man kann auch mit einer schwachen Leistung gewinnen. Mit Sicherheit wird diese Leistung gegen keinen der noch ausstehenden Gegner zum Sieg reichen.

Statistik:

Kampfmannschaft - Aufstellung:

Christian Moldaschl, Robert Strak, Bernhard Immervoll, Stefan Piringer, Andreas Riedmann (87. gelb), Wolfgang Palmeshofer (46. Patrick Böhm), Leopold Deimel, Christian Dangl, Stefan Dangl (65. Franz Graussam), Jiri Matousek, Markus Deutschmann (88. Markus Datler)

Torfolge:
1 : 0 (80. Leopold Deimel)

Reservemannschaft - Aufstellung:

Jürgen Pieringer, Kurt Wingelhofer, Markus Gratzl, Alexander Wingelhofer, Christoph Fraissl, Markus Datler, Robert Winkelbauer (46. Karl Gruber), Matthias Schleritzko, Franz Graussam, Franz Deimel (46. Roland Kases), Martin Kainz II

Torfolge:
0 : 1 (23.)
0 : 2 (33.

Zwei Kopfballtreffer in der ersten Halbzeit brachten dem Titelanwärter in der Reservemeisterschaft den Sieg. Auf Grund der dünnen Personaldecke an diesem Tag kam Kurt Wingelhofer zu einem Comeback in der Reservemannschaft. Das Bild der letzten Wochen wiederholte sich – die Reservemannschaft fährt immer wieder unnötige knappe Niederlagen ein. Man lässt den Gegner zu leicht zu Toren kommen und kann die eigenen Chancen nicht nutzen.