22. Runde: Nondorf - Gastern

Aus den NÖN vom 14.05.2003

Nondorf - Gastern 5 : 1 (2 : 0)

Nondorf - Gastern 5 : 1. Die Nondorfer stehen nach diesem Triumph gegen Gastern nun fix als Meister fest. Die Gastgeber waren klar überlegen, während Gastern die spielerischen Mittel fehlten, um mit dem Tabellenführer mitzuhalten. Die Heimischen waren von Beginn an eher defensiv eingestellt, dennoch gelangen Manuel Schindler und Tomas Zavadil noch vor dem Pausenpfiff zwei Tore.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Zavadil auf 3:0. Des weiteren fanden ein Freistoß von Miroslav Valenta und ein Schuss von Wolfgang Usnik den Weg ins Tor. Den Ehrentreffer der Gasterner erzielte Markus Deutschmann.

Tore: 1 : 0 (14.) Manuel Schindler
  2 : 0 (42.) Zavadil
  3 : 0 (46.) Hannes Schindler
  4 : 0 (59., Freistoß) Valenta
  5 : 0 (68.) Usnik
  5 : 1 (70.) Deutschmann
Reserven: 9 : 0 (4 : 0), Tore: Zeilinger (3), Traschl (2), Andreas Meier, Hermann Budschedl, Mager, Eigentor.
Aufstellung Gastern: Christian Moldaschl, Datler, Pfandler (70. Steiner), Dangl, Böhm, Grausam, Gruber (80., Schandl), Markus Moldaschl, Kainz, Cabuk, Deutschmann.

11-05-2003

 2. Klasse Waldviertel-Nord
PL Mannschaft SP S U N T+ T- P
1. Nondorf 20 18 1 1 86: 26 55
2. Karlstein 20 12 5 3 67: 27 41
3. SC Hartl Haus 19 11 6 2 68: 32 39
4. Thaya 20 11 4 5 69: 30 37
5. Gastern 19 11 1 7 65: 47 34
6. Kirchberg/Walde 21 10 4 7 45: 38 34
7. Schwarzenau 21 8 5 8 48: 44 29
8. Nagelberg 19 6 4 9 31: 39 22
9. Brand 19 6 2 11 40: 60 20
10. SG Eibenstein/Dietmanns 20 5 3 12 29: 47 18
11. Göpfritz 20 4 2 14 21: 61 14
12. Windigsteig 18 3 3 12 25: 68 12
13. Eisgarn 20 3 0 17 32: 107 9
Brand - Thaya 2:2, SC Hartl Haus - Kirchberg/Walde 8:0, Windigsteig - Karlstein 3:3, Nondorf - Gastern 5:1, Göpfritz - Eisgarn 3:2, Schwarzenau - Nagelberg 2:0.

 

Spielbericht vom USV Gastern (Homepage)

Bittere Niederlage in Nondorf

Das Spiel gegen Tabellenführer Nondorf am 10. Mai endete 5 : 1 für den zukünftigen Meister. Fünf Verletzte sind in Gastern zurzeit schwer zu kompensieren.

Bernhard Immervoll, Andreas Gutmann, Ernst Steiner, Kurt Wingelhofer und Jiri Matousek fehlten an diesem warmen Samstag Nachmittag. Vor allem Matousek fehlte in der Offensive an allen Ecken und Enden. Die Taktik der Gasterner wäre jedoch nicht so schlecht gewesen: ein Stürmer, ein verstärktes defensives Mittelfeld und so lange es geht die Null halten. Jedoch waren es wie in den Spielen zuvor gegen Nondorf die Standardsituationen, die am Ende den Sieg für die Gastgeber bedeuteten.

Das 1 : 0 fiel nach einem Valenta-Freistoß per Kopf. Markus Deutschmann hatte zuvor zwei gute Chancen vergeben. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte Gastern so einiger maßen mithalten, war jedoch vor dem Tor selten gefährlich. Cabuk und Deutschmann bemühten sich zwar redlich, hatten es aber ständig mit vier Abwehrspielern zu tun. In der 43. Minute fiel dann das mehr oder weniger verdiente 2 : 0 für Nondorf. Im Strafraum der Gasterner waren plötzlich mehr Nondorfer Feldspieler als Gasterner. Goalie Christian Moldaschl konnte einen Schuss von Valenta nur mehr kurz abwehren und Zavadil stand goldrichtig.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff machten die Heimischen sämtliche Aufbäumungsbemühungen bzw. Hoffnungen der Gasterner mit dem 3 : 0 (46. Minute) zunichte. Ein Nondorfer tankte sich auf der Seite durch, spielte den Pass zur Mitte und dort sagte ein anderer Nondorfer nur mehr „Danke“. Ab jetzt zeigte Gastern nicht mehr viel Gegenwehr, vor allem im zentralen Mittelfeld wurden viel zu viele Zweikämpfe verloren und es wirkte insgesamt so, als hätten die Nondorfer einen Spieler mehr am Platz. Das 4 : 0 schoss Valenta per Freistoß und kurz darauf gelang den Gastgebern das 5 : 0 abermals per Kopf nach einem Eckball. Wenig später sollte Markus Deutschmann für seinen unermüdlichen Kampfgeist alleine auf weiter Flur im Sturm belohnt werden. Nach einem Zuspiel von Karl Gruber gelang ihm das 5 : 1.

In so einem Spiel mit so vielen Ausfällen darf man keine Fehler machen und muss seine wenigen Chancen eiskalt nützen. Das 5 : 1 ist also dadurch entstanden, indem die Gasterner genau das Gegenteil gemacht haben. Nondorf zeigte sich in sehr guter Form, frei aufspielend und wäre an diesem Tag wahrscheinlich nur schwer zu besiegen gewesen.

Wie im Frühjahr 2001 haben die Gasterner Probleme bei den beiden ersten in der Tabelle, was zeigt, dass vor allem die Größe des Kampfmannschaftskaders eine Grenze beim vierten oder vielleicht dritten Tabellenplatz zieht, die nicht überwindbar scheint. Dies ist Grundsätzlich schade, denn es haben die meisten Spieler das Potential in einer Aufstiegsmannschaft mitzuspielen. Vielleicht ist das Sprichwort „Kommt Zeit, kommt Rat“ an dieser Stelle angebracht.

Reserve: 9 : 0