Dr. Paulus Winkelbauer O.Cist - verstorben am 18. Februar 2008

Parte (Format A4)
Parte
 
Gedenkbildchen
Innenseite
Außenseite
 
Aus der "Kirche bunt" Nr. 8 vom 24. Februar 2008

Altabt Dr. Paulus Winkelbauer

 
Aus den NÖN vom 27. Februar 2008

TODESFALL / Abt Paulus genoss durch seine Art in der Öffentlichkeit große Wertschätzung.
Prälat Winkelbauer +

GASTERN / Der gebürtige Weißenbacher Prälat Paulus Winkelbauer ist am 18. Februar im 76. Lebensjahr und im 50. Jahr seines Priestertums verstorben. Er wurde am 23. Februar im Elterngrab am Friedhof in Gastern beigesetzt, Diözesanbischof Klaus Küng zelebrierte den Trauergottesdienst und führte den Kondukt an. Die Predigt hielt Monsignore Karl Schrittwieser, der Direktor des Diözesanschulamtes.

Pater Paulus trat 1953 in das Zisterzienserstift Zwettl ein, wurde 1958 zum Priester geweiht und war anschließend im Kloster als Baudirektor und Gastmeister sowie als Seelsorger tätig. Von 1970 bis zu seiner Pensionierung im August 1995 wirkte er als beliebter Religionsprofessor am Bundesgymnasium Rechte Kremszeile in Krems, wohnte im Pfarrhof Stein und betreute einige Pfarren. Zudem versah er als Fachinspektor für den katholischen Religionsunterricht an allen weiterführenden Schulen im Bereich des Waldviertels Dienst.

1993 erfolgte die Wahl zum Abt des Stiftes Zwettl, nach drei Jahren trat er jedoch freiwillig zurück. Abt Paulus erfreute sich in der Öffentlichkeit auf Grund seines Predigttalents, seiner Geradlinigkeit und ungezwungenen Art großer Wertschätzung. Nach seiner Resignation als Abt kehrte Paulus Winkelbauer wieder in den Pfarrhof Stein zurück, wo sein Bruder, Geistlicher Rat Johann Winkelbauer, als Pfarrer wirkte.

Bis zu seiner schweren Erkrankung im Herbst des vergangenen Jahres verbrachte Prälat Paulus Winkelbauer seinen Lebensabend in Wien. Auch als frei resignierter Abt war er als Firmspender in der Diözese St. Pölten und in der Erzdiözese Wien sehr gefragt.

Prälat Dr. Paulus Winkelbauer