Dekanat Waidhofen an der Thaya

 
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Das Dekanat ist eine kirchliche Verwaltungseinheit, in der mehrere Pfarren einer Region zusammengefasst sind. Die Einteilung einer Diözese in Dekanate als Verwaltungsbezirke ist ab dem 9. Jahrhundert nachweisbar. An der Spitze des Dekanates steht der Dechant. Er ist für die Abstimmung der gemeinsamen Aufgaben im Dekanat zuständig, er hat, wie es das kirchliche Rechtsbuch formuliert, "die gemeinsame pastorale Tätigkeit im Dekanat zu koordinieren und zu fördern". Er ist auch so etwas wie ein Seelsorger der Priester im Dekanat, er hat aber auch gewisse Kontrollaufgaben bezüglich der Finanzgebarung in den Pfarren.

Für die Seelsorge ist das Dekanat insofern bedeutend, weil durch die monatlichen Zusammenkünfte der Seelsorger aktuelle Themen gemeinsam beraten und Vorhaben aufeinander abgestimmt und einheitlicher durchgeführt werden können.

Bei der Errichtung der Diözese St. Pölten im Jahr 1785 gehörten die Pfarren des nun von Passau abgetrennten Diözesangebietes zu 12 Dekanaten, von denen aber drei ihren Sitz außerhalb der neuen Diözese hatten. Daher wurde eine neue Dekanatseinteilung notwendig. Die Neuordnung, die im Wesentlichen bis 1907 in Kraft blieb, sah je zehn Dekanate südlich und nördlich der Donau vor.

Unter Bischof Rößler wurde mit 1. Jänner 1908 die Zahl der Dekanate auf 26 erhöht, nun je 13 südlich und nördlich der Donau. Zur letzten Änderung kam es 1975, als das Dekanat Raabs mit 12 Pfarren aufgelöst wurde; fünf Pfarren kamen damals zum Dekanat Geras und sieben zum Dekanat Waidhofen an der Thaya. Somit besteht die Diözese St. Pölten heute aus 25 Dekanaten.

 
Aus dem Buch "Geschichte der Diözese St. Pölten

Vor der Errichtung der Diözese St. Pölten im Jahr 1785 unterstand unser Gebiet dem Bistum Passau. Gastern (Vikariat mit Weißenbach, Kleinzwettl, Kleinmotten, Eggern) gehörte zum Dekanat vor und am Böhmerwald.

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