NÖN-Rubrik "Kopf der Woche": Reinhard Puchinger - 4. Juli 2012

Aus den NÖN vom 4. Juli 2012

Reinhard Puchinger
"Eigentlich begann alles mit einer Schaf- und Ziegenzucht. Keiner wollte die Ziegenfelle haben, also baute ich irgendwann einmal meine erste Trommel", erklärt Reinhard Puchinger aus Wiesmaden. "Und diese hat auch gleich gut geklungen."

Bereits bevor die erste Trommel fertig war, kam die erste Anfrage nach diesem Instrument. Trommeln "können" eine positive und therapeutische Wirkung haben. "Jeder Mensch muss aber für sich selbst herausfinden, ob er mit den Schwingungen in Einklang kommt", sieht Puchinger im Trommeln nicht für jeden Menschen ein Allheilmittel für die Probleme des Alltags.

Inspiration zum Trommeln und zum Trommelbau fand der "Aussteiger", der als einer der Ersten im Waldviertel Dinkel anbaute, auf Fernreisen. Für seine handgefertigten Djemben verwendet er einheimische Hölzer und Felle. Seine mittlerweile jahrzehntelange Erfahrung im Trommelbau blieb nicht ohne Erfolg und so sind Trommeln aus Wiesmaden in der ganzen Welt zu hören. Werbung basiert auf Mundpropaganda: "Meine Trommeln gehen in die Welt und bringen Kunden zu mir ins Waldviertel."

Steckbrief:
• Beruf: Trommelbauer
• Familie: verheiratet, zwei Söhne
• Hobby: Garten, Trommelbau
• Lebensmotto: Bewusst leben.