Information zum Ziegelofen in Weißenbach

Aus einem E-mail von Alfred Schmitmeier:

Diesen hatte mein Onkel Franz Schmitmeier im Jahre 1930 von einem gewissen Winkelbauer gekauft. Er hat dann die Produktion der Ziegel mit einer eigens angefertigten "Schnecke" verbessert. Der Lehm wurde mit dieser Schnecke durch ein quadratisches Mundstück gepresst. Bei einem Brand sollen 30.000 Stück Ziegel gefertigt worden sein. Diese sind dann mit Wagerln auf Schienen zum Trocknen in die Schupfn transportiert worden. Nach dem Krieg nahm Franz Sch. die Produktion wieder auf. Diese wurde etwa im Jahre 1950 wieder eingestellt. 1952 erbaute er sich am Grundstück ein Ausnahmhaus, welches heute von uns in den Ferien manchmal am Wochenende bewohnt wird. Im Heimatmuseum in Kautzen hängt ein Bild vom Ziegelofen selbst.

Franz Schmitmeier, der etwa im Jahre 1952 das Haus Weißenbach 54 (am Grundstück des ehem. Ziegelofens) erbaut hat, hatte danach einige Arbeiter der Weberei Erhart (ehemalige Volksschule Weißenbach) im Hause einquartiert. Angeblich soll es sogar dorthin (zum Haus) eine Telefonleitung gegeben haben