Projekt "Jugend und Arbeitsmarkt in der Grenzregion" - 21. März 2003

Aus den NÖN vom 12.3.2003

Chancen für Jugend am Arbeitsmarkt

FRÜHWÄRTS / "Jugend und Arbeitsmarkt in der Grenzregion" ist der Titel eines grenzüberschreitenden Projektes, das am Freitag, 21. März, um 19 Uhr im Feuerwehrhaus präsentiert wird. Die Veranstaltung soll tschechische und österreichische Jugendliche, Unternehmer und Politiker dazu anregen, dieses Thema unter neuen Gesichtspunkten zu betrachten und kreative Lösungsmöglichkeiten zu finden. Die grenzüberschreitenden Jugendtheatergruppe "Together" wird ebenfalls Beiträge zu diesem Thema leisten.

Informationen sind beim grenzüberschreitenden Impulszentrum Thayaland, Tel.: 02843/26135 erhältlich.

 

Aus den NÖN vom 26.3.2003

Jugend gemeinsam

GRENZÜBERSCHREITENDES PROJEKT / Jugendliche aus Österreich und Tschechien setzten sich mit subjektiven Einschätzungen auseinander.

FRÜHWÄRTS / Interessantes, Anregendes und Unterhaltsames boten österreichische und tschechische Jugendliche am 21. März bei der Präsentation des grenzüberschreitenden Projektes "Jugend und Arbeitsmarkt" im Feuerwehrhaus.

Das Projekt setzte sich vor allem mit subjektiven Einschätzungen und Erwartungshaltungen von jugendlichen und Arbeitgebern auseinander. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Vorurteile auf beiden Seiten der Grenze abzubauen und die Kommunikation zu verbessern.

Ein weiterer Themenschwerpunkt war der tschechische EU-Beitritt. Insgesamt haben die Jugendlichen die Ansichten von etwa 50 österreichischen Unternehmen und 600 österreichischen und tschechischen  Jugendlichen erfragt.

"Dass die österreichischen Jugendlichen die Ausbildung ihrer tschechischen Kollegen für schlechter halten als ihre eigene, deutet für mich auf eine sehr große Unkenntnis über die Nachbarn hin", bemerkte Elisabeth Springer vom grenzüberschreitenden Jugendtheaterverein "Together", der mit Szenen zum Thema zum Gelingen des Abends beitrug. "Mich hat erschreckt, dass in manchen Schulen die Ablehnung des tschechischen EU-Beitrittes noch enorm hoch ist", sagte Cornelia Hammerschlag vom GIZ Thayaland. Erstaunlich war für Marcel Gause, stellvertretender Direktor der HTL Tábor, vor allem die Einschätzung der jugendlichen darüber, welche Ausbildung am Arbeitsmarkt erfolgsversprechend sein könnte.

Die Befragungsergebnisse wurden auf eindrucksvolle Weise von Martin Winkelbauer, Reinhard Ringl und Jarda Pražak dargestellt, durch den Abend führte Thomas Samhaber. Schlusspunkt der Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion.

Die Befragungsergebnisse wurden in einer zweisprachigen Broschüre zusammengefasst, die im GIZ-Büro (Tel. 02843 / 261351,  E-mail: giz.thayaland@aon.at) gratis erhältlich ist. Jugendliche, die im Arbeitskreis mitarbeiten möchten, können sich ebenfalls unter dieser Nummer meiden.

 
siehe auch Gemeindemitteilungen Nr. 1/2003
 

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