Zwettlinger Faschingsausklang - 7. und 9. Februar 2016

Plakat (Format A3)
Zwettlinger Faschingsausklang
 
Aus den NÖN vom 10. Februar 2016 (Woche 6)

Verein macht Schluss
Ende | Der Verschönerungsverein Kleinzwettl beendet sein klassisches Programm zur Faschingszeit, gezeigt wurden zuletzt die Best-Ofs.

Von Michael Schwab

KLEINZWETTL | Nach 20 Jahren geht der Verschönerungsverein mit seinem "Zwettlinger Fasching" in die Faschingspension.

Die Aufführungen am Faschingssonntag und jene am Faschingsdienstag sind, so Obmann Edmund Bräuer, vorerst die letzten. "20 Jahre sind genug, darum gibt es heuer noch einmal ein Best of der vergangenen Aufführungen und ein paar neue Sachen dazu", verkündete Bräuer zu Beginn. Durch das Programm führte Simone Kainz. Wie versprochen waren einige bekannte Gustostückerl der ,,Zwettlinger" dabei, allen voran die Baustelle mit Christian Schleritzko als genervtem Chef und Gerhard Kainz und Bernhard Schandl als unfähige Bauarbeiter. Gerüstabsturz und Kracher-Explosion inklusive.

Auch Edmund Bräuer als Masseur mit "Opfer" Hannes Breier durfte da nicht fehlen. Aktuelles aus der Gemeinde nahmen wieder einmal die drei Gemeindearbeiter aufs Korn. Vor allem der Kreisverkehr hatte es ihnen angetan. "Damit hat sich der Bürgermeister ein Denkmal gesetzt, damit er einen sicheren Heimweg von der Gemeinde hat", hieß es zu Bürgermeister Roland Datler. Sehr amüsant war auch der Arztbesuch eines alten Bauernehepaares, gespielt von Gerhard Kainz und Silvia Bräuer, bei dem Christian Schleritzko als Arzt wieder einmal seine Ungeduld in Szene setzen konnte. Die Jungdarsteller sorgten mit ,"Hamkumst" und "Gangnam Style" für Lacher. Scharf geschossen wurde zum Schluss - mit Salatblättern von Silvia Bräuer und Simone Kainz aus zwei Mülltonnen heraus. Mit dem "Zwettlinger 7-Gesang und einem gemeinsamen Schlusslied ging der Fasching in Kleinzwettl zu Ende.

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