Brand in Klein Zwettl 25 (Hahnl Erich und Maria) - 17. Juli 2003

Aus den NÖN vom 23. Juli 2003

"Es war haarscharf ..."

BLITZ ZÜNDETE / Stall, Scheune und Silos vernichtet. Wäre Verstärkung nicht rechtzeitig gekommen, hätten Nachbarobjekte gebrannt.

KLEINZWETTL / Während des starken Gewitters am 17. Juli brach gegen 18.15 Uhr nach einem Blitzschlag in der Stallscheune der Landwirtfamilie Hahnl in Kleinzwettl ein Brand aus. Dabei wurden das Stallgebäude, die angebaute Scheune, zwei Rundsilos sowie diverse landwirtschaftliche Geräte vernichtet. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit nicht bekannt.

Die Feuerwehr Kleinzwettl war sofort am Brandort und konnte bei der Bekämpfung des Feuers zwei Seiten halten. "Es war haarscharf, wenn die auswärtigen Feuerwehren nur Minuten später eingetroffen wären, hätte das Feuer auf zwei Nachbarobjekte über gegriffen. In einem nur etwa zwei Meter entfernten Stadel war Heu gelagert, die Holzverschalungen waren bereits angeglost", so Kommandant Gerhard Kainz aus Kleinzwettl, der den Einsatz beim Großbrand mit 165 Mann aus elf Wehren und zwanzig Fahrzeugen leitete. Auch das Wohngebäude und der an die Stallscheune angebaute Schuppen blieben erhalten. Durch die starke Rauchentwicklung war die Brandbekämpfung nur mittels schwerem Atemschutz möglich, der Wind erschwerte die Situation noch.

27 Rinder konnten aus dem in der Scheune eingebauten Stall gerettet werden, neun davon mussten wegen Brandverletzungen und erlittener Rauchgasvergiftung notgeschlachtet werden. Die Tiere sind vorläufig in einem leeren Stall in der Ortschaft untergebracht. Laut Aussage von Gerhard Kainz waren die Rinder total ruhig, so als ob sie auf den Tod gewartet hätten, die Nachbartiere hingegen zeigten sich rebellisch. Personen kamen nicht zu Schaden.

Brand aus wurde um ca. 22.30 Uhr gegeben, nächsten Tag führte die Feuerwehr noch Aufräumarbeiten durch.

Brand in Klein Zwettl

 
Von der Homepage der FF Gastern

Großbrand in Kleinzwettl

Im landwirtschaftlichen Anwesen Erich Hahnl in Kleinzwettl brach am Donnerstag, dem 17. Juli 2003, um ca. 18.15 Uhr vermutlich durch Blitzschlag ein Großbrand aus, dem das gesamte wirtschaftliche Anwesen zum Opfer fiel.

Insgesamt waren 11 Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und 162 Mitgliedern im Einsatz. Die Feuerwehr Gastern war mit allen 3 Fahrzeugen (Rüstlösch, Pumpe und Kommando) und 23 Mann am Einsatzort. Pumpe und Rüstlösch Gastern waren bei der direkten Brandbekämpfung eingesetzt und Kommando Gastern diente als Einsatzleitstellenfahrzeug. Unter Mithilfe von Atemschutztrupps der Feuerwehr Gastern konnten alle 26 Rinder lebend aus dem Stall gerettet werden. Durch die großartige Zusammenarbeit aller Feuerwehren konnte der Brand auf die Ausbruchstelle (Stallscheune) lokalisiert werden und griff auf kein einziges Nachbarobjekt über.

Folgende Feuerwehren waren eingesetzt:

Kleinzwettl: Löschfahrzeug und TSW
Gastern: RLF 2000, KLF, KDO
Frühwärts: LF
Weißenbach: TL 2000, KLF
Kautzen: RLF 2000
Dobersberg: TLF 2000, Atem Dobersberg mit Speicheranlage
Thaya: RLF 2000
Kleingöpfritz: TLF 3000, KLF
Pfaffenschlag: LF
Brunn bei Waidhofen: KLF
WaidhofenThaya: TLF 2000, Drehleiter, Versorgung mit Atemluftspeicheranlage

Brand in Klein Zwettl
Brand in Klein Zwettl
Brand in Klein Zwettl
Brand in Klein Zwettl