Tierheim Schlosser: Artikel über ausgesetzte Katzen und Spendenübergabe - Juli 2007

Aus den NÖN vom 18. Juli 2007

UNEINSICHTIG / Anzeige erstattet, weil eine Karlsteinerin ihr Fehlverhalten nicht zur Kenntnis nehmen wollte.

Bei Tierheim ausgesetzt

GASTERN / Beim Hintereingang des Tierheimes Schlosser, der mittels Videokamera überwacht wird, glaubte eine Karlsteinerin, eine trächtige Katze "abgeben" zu können. Da das Aussetzen von Katzen laut Tierschutzgesetz jedoch verboten ist, wurde Anzeige erstattet.

Gerlinde Schlosser beobachtete am 16. Juli abends auf dem Bildschirm ein Auto und hörte auch, wie eine Frau sagte: "Da rennt eh a liabs Katzerl, do kannst gleich mitrennen". Erwin Schlosser hielt Nachschau und stellte zwei Frauen zur Rede, die absolut nicht einsehen wollten, dass eine Katze nicht einfach beim Tierheim ausgesetzt werden kann.

Erwin Schlosser ließ die Katze bei den Tierärzten Claudia und Siegfried Fürst in Dobersberg untersuchen. Da sich die Katzenbabys bei der Ultraschalluntersuchung jedoch nicht bewegten, wurden sie mittels Kaiserschnitt geholt. Die Katzenmutter und ihre drei Jungen sind wohlauf und konnten bereits am nächsten Tag wieder im Tierheim aufgenommen werden.

"Das war schon der zweite Fall, dass uns Katzen einfach vor die Tür gesetzt wurden. Auch ausgesetzte Hunde haben wir schon vorgefunden", erzählte Schlosser und weist darauf hin, dass Streunerkatzen beim Gemeindeamt zu melden sind.

Nicole und Erwin Schlosser mit den ausgesetzten Katzen
 
Aus den NÖN vom 18. Juli 2007

Spendenübergabe