Gemeindedaten

Gastern (32206)
             
1. Bevölkerungsentwicklung 1869 - 1998
(Quelle: Statistik Österreich; Volkszählungsergebnisse; Gebietsstand 15. 5. 1991; 1996, 1998 (31.12.): Hauptwohnsitz-Einwohnerzahlen)
             
Jahr Gemeinde Politischer Bezirk Bundesland
absolut 1869=100 absolut 1869=100 absolut 1869=100
1869 2.189 100 40.092 100 1.077.226 100
1880 2.248 103 41.396 103 1.152.381 107
1890 2.227 102 39.952 100 1.213.463 113
1900 2.187 100 39.797 99 1.310.499 122
1910 2.241 102 39.698 99 1.425.238 132
1923 2.015 92 37.791 94 1.426.885 132
1934 1.886 86 37.416 93 1.446.678 134
1939 1.810 83 36.773 92 1.455.319 135
1951 1.773 81 36.565 91 1.400.471 130
1961 1.658 76 33.590 84 1.374.012 128
1971 1.634 75 32.434 81 1.420.816 132
1981 1.520 69 30.391 76 1.427.849 133
1991 1.418 65 28.607 71 1.473.813 137
1996 1.421 65 27.751 69 1.529.685 142
1998 1.421 65 28.505 71 1.538.342 143

ChartObject Index der Bevölkerungsentwicklung, 1869 = 100

2. Bevölkerungsentwicklung durch Geburten- und errechnete Wanderungsbilanz
(Quelle: Statistik Österreich; Volkszählungsergebnisse; Gebietsstand 15. 5. 1991)
               
Wohnbevölkerung Gemeinde Politischer Bezirk Bundesland
absolut in % absolut in % absolut in %
Veränderung 1961-1971            
insgesamt -24 -1,4 -1.156 -3,4 46.804 3,4
durch Geburtenbilanz 134 8,1 1.523 4,5 48.208 3,5
durch Wanderungsbilanz -158 -9,5 -2.679 -8,0 -1.404 -0,1
Veränderung 1971-1981            
insgesamt -114 -7,0 -2.043 -6,3 7.033 0,5
durch Geburtenbilanz 82 5,0 -788 -2,4 -27.030 -1,9
durch Wanderungsbilanz -196 -12,0 -1.255 -3,9 34.063 2,4
Veränderung 1981-1991            
insgesamt -102 -6,7 -1.784 -5,9 45.964 3,2
durch Geburtenbilanz 0 - -1.512 -5,0 -19.117 -1,3
durch Wanderungsbilanz -102 -6,7 -272 -0,9 65.081 4,6


Letzte Aktualisierung 16.3.2000


Die Volkszählungen 1869 - 1923 weisen die 'ortsanwesende Bevölkerung' aus, die Volkszählungen ab 1934 die 'Wohnbevölkerung', für 1939 die 'Ständige Bevölkerung' zuzüglich der 'Berufsmilitärpersonen' und des 'Reichsarbeitsdienstes'.

Zähltage waren bis 1910 jeweils der 31.12. Die Zähltage der späteren Volkszählungen lauten: 7.3.1923; 22.3.1934; 17.5.1939; 1.6.1951; 21.3.1961; 12.5.1971; 12.5.1981 und 15.5.1991.

Für die Volkszählung 1869 stehen in den Quellen nur die 'Zivilpersonen' gemeinde- und ortschaftsweise zur Verfügung, das Militär nur in einer Ländersumme. Zwecks besserer Vergleichbarkeit mit den nachfolgenden Ergebnissen wurden die Militärpersonen nach dem Muster von 1880 auf die Garnisonsorte aufgeteilt. Bei der Volkszählung 1934 enthält die Österreichsumme 4.726 'Personen ohne festen Wohnort', die nicht in den Bundesländersummen enthalten sind.

Das bei der Volkszählung 1939 noch gültige strenge Anwesenheitsprinzip für die Zählung des Militärs (am Garnisonsort) führte bei vielen Gemeinden zu außergewöhnlichen Ergebnissen, da damals viele Wehrpflichtige bereits in entfernt liegende Standorte eingezogen waren. Die Ergebnisse der Volkszählung 1939 passen daher für viele Gemeinden nicht in die allgemeine Tendenz ihrer Bevölkerungsentwicklung.

Sämtliche Vergleichszahlen aus früheren Volkszählungen sind auf den Gebietsstand zum Zähltag der Volkszählung 1991 abgestellt. Es wurde daher das ursprüngliche Ergebnis einer früheren Volkszählung nur dann übernommen, wenn in der betreffenden Gemeinde seither keine Gebietsveränderungen stattgefunden haben. Sind jedoch z. B. zwei Gemeinden vereinigt worden, wurden die Zählungsergebnisse aller davorliegenden Volkszählungen entsprechend summiert. Wurde ein Teil einer Gemeinde abgetrennt und mit einer anderen vereinigt, so wurden für alle davorliegenden Volkszählungen die für das jeweilige Teilgebiet festgestellten Einwohner der einen Gemeinde abgezogen und der anderen Gemeinde zugerechnet.

Für die Feststellung der Einwohnerzahl eines abgetretenen Gebietsteiles wurden die Ortsverzeichnisse (Ortsrepertorien; für 1934 und 1939 handschriftliche Manuskripte) der davorliegenden Volkszählungen herangezogen. War das fragliche Gebiet mit einer Ortschaft bzw. einem Ortschaftsbestandteil des Ortsverzeichnisses ident, so konnte die bei der betreffenden Volkszählung tatsächlich ermittelte Bevölkerungszahl in die Rechnung einbezogen werden. Häufig stimmte der abgetrennte Gebietsteil nicht genau mit einer in den früheren Ortsverzeichnissen genannten Einheit überein. In diesen Fällen wurde der nicht erfaßbare Restanteil prozentuell berücksichtigt.

Die Daten der Hauptwohnsitz-Einwohner entstammen der Einwohnererhebung am Ende des Jahres. Diese beruht auf den Meldedaten der Gemeinden, die an die Statistik Österreich übermittelt werden (Wanderungsstatistik nach dem Meldegesetz 1995).

Die Gemeinde Linz übermittelte seit dem Jahr 1996 keine Meldedaten, so daß das Ergebnis von 1996 für 1998 übernommen wurde.

Die Wanderungsbilanz ist der Rechenrest aus Gesamtveränderung abzüglich Geburtenbilanz. Sie enthält somit im wesentlichen die Wanderungsbilanz 1981 - 1991 (Zugezogene minus Weggezogene). Der dort ausgewiesene Wert enthält aber auch andere Restkomponenten, z. B. allfällige Unterschiede im Erfassungsgrad der beiden verglichenen Zählungen.