Herbert Mödlagl: 50 Jahre Jagdausübung - 12. April 2015

Aus den NÖN vom 15. April 2015 (Woche 16)

Schwarzwild bejagen
Bezirksjägertag | Albin Haidl fürchtet nach Winter hohe Zuwachsrate beim Schwarzwild und forderte Jäger auf, Bejagung ernst zu nehmen.

Von Hannes Ramharter

BEZIRK WAIDHOFEN | Über ein volles Haus konnte sich Bezirksjägermeister Albin Haidl am Sonntag beim Bezirksjägertag freuen.

Nach Grußworten von Bürgermeister Willi Pollak und Bezirksbauernkammerobmann Nikolaus Noe-Nordberg, der die Jagd als Teil der Land- und Forstwirtschaft bezeichnete, ging Albin Haidl auf die Entnahme-Statistiken des vergangenen Jahres ein.

Stabil und relativ unbedeutend sind diese bei Rotwild (17 Stück) und Muffelwild (6). Beim Damwild waren es bereits 25 Stück. Konstant ist die Zahl beim Rehwild (3.082), wobei allerdings 524 Stück dem Straßenverkehr zum Opfer fielen.

Rückläufig war der Abschuss beim Schwarzwild mit 599 Stück (2013: 860). Albin Haidl forderte die Jäger auf, die Bejagung auch im Sinne der Grundbesitzer wieder sehr ernst zu nehmen, denn "der Winter war heuer gut für die Sau, die Zuwachsrate wird gut sein". Beim Feldhasen wurden 1.552 entnommen, davon 559 durch den Straßenverkehr. Beim Raubwild gab es die höchste Abschusszahl beim Fuchs (1.042).

Albin Haidl forderte die Jäger auf, weiterhin sehr intensiv am freiwilligen Übungsschießen teilzunehmen, obwohl der Bezirk Waidhofen beim Schrot landesweit an der Spitze liegt. Weitere Themen waren das Alkoholverbot während einer Jagd und das Tragen von Signal-Jacken und Hutbändern.

Anmerkung: obigen Bild: 2. Reihe, 2. von rechts Herbert Mödlagl
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