Kleinregion Thayaland - GIZ

Aus den NÖN vom 13.3.2002

Miteinander arbeiten

BÜRGERMEISTER-TREFFEN / Gemeinden der Kleinregion Thayaland und der Mikroregion Slavonice verstärken die Zusammenarbeit.

DOBERSBERG / Im Vorfeld der offiziellen Eröffnung des Büros des Grenzüberschreitenden Impulszentrums (GIZ) am 8. März, zu der auch zahlreiche Gäste aus Tschechien angereist sind, fand eine Arbeitssitzung der Bürgermeister der Region Thayaland und der der Mikroregion Slavonice statt.

Besprochen wurden unter anderem die Planung der gemeinsamen Vorbereitung auf die Feier zum 100jährigen Bahnjubiläum im kommenden Jahr, die geplante Renovierung des Friedhofs in Slavonice und der dortigen österreichischen Gräber, die Zusammenarbeit bei der Vorbereitung für das grenzüberschreitende "Fest der Region" im September in Gastern, die verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Schulen und gemeinsame Aktionen für Kinder und Jugendliche und die Möglichkeiten für eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft und des Tourismus.

Ausgetauscht wurden auch zahlreiche Veranstaltungstermine.

Zukünftig werden solche Treffen in vierteljährlichen Abständen abwechselnd in Österreich und in Tschechien stattfinden. Die Gespräche wurden noch bis zum frühen Abend im informellen Rahmen bei der Feier zur Eröffnung des GIZ-Büros weitergeführt.

Aus den NÖN vom 13.3.2002
Foto aus der NÖN vom 13.3.2002: Winkelbauer Rainer (Zweiter von rechts)

Aus den NÖN vom 13.3.2002

GIZ präsentierte die bisherige Arbeit

DOBERSBERG / Das Büro des Grenzüberschreitenden Impulszentrums-Thayaland (GIZ) stand am Vormittag des 9. März allen interessierten Bürgern offen.

Bgm. Reinhard Deimel, Vzbgm. Rainer Winkelbauer und GIZ-Managerin Cornelia Hammerschlag standen allen Besuchern für Fragen und Diskussionen zur Verfügung, berichteten über die bisherige Arbeit, führten durch die Ausstellung und präsentierten die neue Homepage.

Neben den Bürgern der Region kamen auch Besucher aus Tschechien und auch Bgm. Koczur nutzte die Gelegenheit, sich über die GIZ-Arbeit zu informieren.

 

Aus den NÖN vom 13.3.2002

Arbeit im neuen GIZ

ERÖFFNUNG / Das Grenzüberschreitende Impulszentrum (GIZ) Dobersberg soll die Region fit für die EU-Erweiterung machen.

DOBERSBERG / Das Büro des Grenzüberschreitenden Impulszentrums (GIZ) in Dobersberg wurde am 8, März offiziell eröffnet.

Als Obmann der Kleinregion Thayaland begrüßte Bgm. Reinhard Deimel die Gäste.

Er stellte fest, dass man sich auf Grund der bereits seit vielen Jahren bestehenden guten Zusammenarbeit und der Lage an der Grenze um dieses GIZ beworben habe. Bgm. Deimel dankte allen, die an der Projektentwicklung mitgearbeitet haben, vor allem Mag. Ulrike Kleindienst, Sepp Wallnberger, und den Gemeinden für die Kooperationsbereitschaft.

Seit November des Vojahres arbeitet Mag. Cornelia Hammerschmidt als Projektmanagerin. "Gemeinsam mit der Mikroregion Slavonice soll ein Beitrag zur bestmöglichen Vorbereitung auf die EU-Erweiterung geleistet werden." "Wir wollen gemeinsame Synergien nutzen und neue Konzepte schaffen, um die Regionen im Grenzraum zu einem attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum zu machen", schloss Bgm. Deimel. Abschließend präsentierte der Bürgermeister auch noch das druckfrische Beiblatt zum Tourismusprospekt, in dem auch die Region Slavonice enthalten ist.

Mag. Cornelia Hammerschlag gab einen Einblick in die Arbeit der vergangenen Monate und stellte die Punkte vor, die in nächster Zeit verwirklicht werden sollen: Eine gemeinsame Feier zum 100-jährigen Bestandsjubiläum der Thayatal-Bahn, Zusammenarbeit bei der Friedhofsrenovierung in Slavonice, die Zusammenarbeit der Puppenbühnen Stare Hobzi und Dobersberg, das Fest der Regionen, Zusammenarbeit der Bäuerinnen bei der Ausarbeitung eines zweisprachigen Kochbuches mit regionalen Schmankerln, eine grenzüberschreitende Kinderveranstaltung und ein grenzüberschreitendes Kulturprojekt.

"Wir leben in einer gemeinsamen Region, wenn wir uns offen begegnen und miteinander sprechen, wird es uns gelingen, gemeinsam Probleme und Interessen zu besprechen und lösen", meinte Bezirkshauptmann Dr. Gerhard Proißl in seinen Grußworten.

Bgm. Milan Soucek aus Slavonice teilte mit, dass auch das Informationszentrum in Slavonice erweitert werden soll und wünschte dem GIZ Dobersberg "viele gute Ideen".

Waldviertel-Beauftragter - DI Adi Kastner erläuterte die Strategie des Landes für die Zusammenarbeit mit Tschechien: Entlang der Grenzregion sollen 10 GIZ errichtet werden, weiters wird gerade die Euregion "Silva Nortica" gegründet. Die Euregio soll eine Gesamtstrategie für das Waldviertel und für Südböhmen schaffen, die GIZ sollen die Feinjustierung sein. "Nur der persönliche Kontakt kann Vertrauen für die Zukunft herstellen", schloss Kastner.

JOHANN RAMHARTER

Foto aus den NÖN vom 13.3.2002

 

Seitenbeginn