Gemeinderatssitzung am 28. Juni 2002

Aus den NÖN vom 3.7.2002

Leitungen bleiben oberirdisch

GEMEINDERATSSITZUNG / Über etliche Tagesordnungspunkte musste der Gemeinderat abstimmen. Unterirdische Verlegung der Telekom-Leitungen wurde auf Grund der Kosten nicht umgesetzt.

GASTERN / Eine umfangreiche Tagesordnung stand am 28. Juni für die Gemeindevertreter auf dem Programm.

Vergeben wurden die Lieferung der Einrichtung für das Gemeindeamt, die Herstellung des Außenputzes beim Gemeinschaftshaus Kleinmotten und der Abbruch des Hauses Gastern, Hauptstraße 2.

Anlässlich der Errichtung der Kanalisation in Gastern werden auch die Versorgungsleitungen der EVN in die Erde verlegt. Die Grabarbeiten dazu muss die Gemeinde mit einer Kostenbeteiligung der EVN tragen. Sie wurden an die Firma Leithäusl, die derzeit auch die Kanalisation errichtet, vergeben. Die unterirdische Verlegung der Telekom-Leitungen kann nicht vorgenommen werden, weil deren beachtfiche Kosten fast zur Gänze von der Gemeinde zu tragen wären.

700.000 für Kläranlage

Für die Errichtung der Abwasserbeseitigungsanlage, BA 03, 05 und 06 (Kanalisation in Gastern, Frühwärts-Oberort und Bau der Kläranlage wird ein Darlehen in Höhe von 700.000 aufgenommen. Abgebrochen wird das Haus Kleinmotten 40, auf dessen Areal derzeit das Gemeinschaftshaus errichtet wird.

Daneben wurde die Genehmigung zahlreicher Vorhaben erteilt: So wurde beispielsweise die Förderung für eine Solaranlage, eine finanzielle Unterstützung für die Katholische Jungschar Gastern anlässlich der Abhaltung des Jungscharlagers oder die Übernahme der Kosten für die Bewirtung der Ehrengäste anlässlich der Segnung des neuen RLFA 2000 der FF Gastern genehmigt.

Der Gründung der Kleinregion "Thayaland" gemeinsam mit den Gemeinden Dobersberg, Karlstein, Kautzen, Ludweis-Aigen, Raabs, Thaya, Vitis, Waidhofen/Thaya-Land, Waldkirchen und Windigsteig stimmte der Gemeinderat ebenfalls zu. Mit der ÖSTAP Ges.m.b.H., die für die Planung und Leitung der Errichtung der Abwasserbeseitigungsanlagen zuständig ist, wurde ein neues Übereinkommen abgeschlossen. Zwecks Schaffung eines Kaufhauses in Gastern wurden Überlegungen über den Umbau und Adaptierung des derzeitigen Bauhofgebäudes angestellt und weiterverfolgt.

Für eine neue Unterbringungsmöglichkeit des Bauhofes besichtigt der Gemeinderat das Areal Gastern, Hauptstraße 36 (ehemalige Firmen Stransky, bzw. Plutzar). Eine Erweiterung der Firma Pro Pet mit bedeutenden Investitionen wird durch die Gemeinde gefördert.

 

Seitenbeginn