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Marktgemeinde Gastern
Mitteilungen

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22. Jahrgang                                 Nr. 4/2001                                        September 2001
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ALTKLEIDERSAMMLUNG

am Mittwoch, 3. Oktober 2001

Die Altkleidersammelsäcke bitte am Sammeltag vor 6.00 Uhr zur Abholung bereitstellen.

Bitte nur trockene, saubere und gefaltete Kleidung und Textilien in den Sack geben und diesen verschnüren (Textilien in Kartons oder losen Gebinden werden nicht übernommen!). Auch verschlossene Fremdsäcke werden mitgenommen!

Was gehört in den Altkleider-Sack?

  • Damen-, Herren- und Kinderbekleidung in sauberem Zustand gut erhalten
  • Tisch-, Bett- und Haushaltswäsche
  • Unterwäsche, nur sauber
  • Bettfedern im Inlett
  • Wolldecken
  • Schuhe (paarweise und gebündelt)

Was gehört nicht in den Altkleider-Sack?

  • Lumpen, Schneidereiabfälle, Textilschnipsel, Stoffreste
  • nasse, verschlissene Bekleidung
  • aussortierte Ware, z.B. von Flohmärkten
  • Gürtel, Taschen
  • Matratzen, Teppiche
  • Stofftiere, Heizkissen, Wärmedecken

Den Original-Sammelsack so befüllen, daß er noch gut zugebunden werden kann und auf dem Weg zur Verarbeitungsanlage nicht platzt.

SONDERABFALLSAMMLUNG

am Dienstag, 16. Oktober 2001

Näheres wie Abgabetermine, Sammelstandorte in den einzelnen Orten usw. entnehmen Sie der angeschlossenen Information über die Problemstoffsammlung.

Unbedingt notwendig ist die persönliche Abgabe des Sonderabfalles bei den Sammelstandorten. Das vorherige Abstellen von Sondermüll am Abgabestandort ist verboten!

ALTÖLE werden nur in Haushaltsmengen mitgenommen !!!

SPERRMÜLLABFAHR

am Donnerstag, 18. Oktober 2001

Sperrmüll ist jener Müll, welcher auf Grund seiner Größe nicht in die Müllbehälter (Mülltonnen oder Müllsäcke) paßt. Einzelne Gegenstände dürfen jedoch nicht länger als 1,5 m und nicht schwerer als 80 kg sein.

Bei der Sperrmüllabfuhr nicht mitgenommen werden Altmetalle, Problemstoffe und deren Behälter, Altreifen sowie Fernsehgeräte und Computer und Teile von solchen. Auch Kühlgeräte können wegen der im Kühlsystem enthaltenen Stoffe nicht mitgenommen werden (hier wird auf die Abgabemöglichkeit an den Entsorgungstagen im Bauhof der Gemeinde hingewiesen, das ist jeder erste Freitag im Monat von 13 bis 16 Uhr).

Die zur Abfuhr bestimmten Gegenstände sind vor 6 Uhr früh bereitzustellen.

ALTEISENABFUHR

am Donnerstag, 18. Oktober 2001

Alteisen wird nicht mit der Sperrmüllabfuhr abtransportiert, sondern in einer eigenen Alteisenabfuhr entsorgt. Daher bitte Alteisen getrennt vom Sperrmüll lagern.

Zur Alteisenabfuhr geben Sie auch Alteisenschrott, vollständig ausgetrocknete, rückstandsfreie Metalldosen von Farben und Lacken sowie alles sonstige Altmetall wie Kupfer, Messing etc. Das zur Abfuhr bestimmte Altmetall ist vor 6 Uhr früh bereitzustellen.

 

Gebrauchte TONERKARTUSCHEN, TINTENPATRONEN etc.
für Laserdrucker und Faxgeräte
sind kein Sondermüll !!!

Sie können ab sofort ohne Verpackung in die im Gemeindeamt in Gastern dafür bereitgestellte Sammelbox gegeben werden.

Was darf in die Box?
  • alle Laserkartuschen
  • alle Tintenpartronen, auch farbige
  • alle Fax-Kartuschen egal ob Laser oder Tinte
  • alle Plotterpatronen
  • auch die Laserkartuschen von Laserkopierern
Was darf nicht in die Box?  
  • Farbbänder
  •  Kopiertoner
  • Thermorollen von Faxgeräten
  • sonstiger Elektromüll
  • EDV-Müll

VERANSTALTUNGEN

 

Sonntag, 30. September 2001 – ERNTEDANKFEST in der Pfarrkirche bzw. Pfarrstadl

Samstag, 10. November 2001, 20.00 Uhr:

MARTINIKIRTAG (Tanzunterhaltung) des USV-Gastern im Gasthaus Müllner, Gastern

Samstag, 1. Dezember 2001 nachmittags und
Sonntag, 2. Dezember 2001 ganztägig:

7. GASTERNER ADVENT (Advent- u. Weihnachtsmarkt) im (beim) Pfarrstadl Gastern

Bastler, Künstler und Personen, die Gegenstände für eine solche Verkaufsausstellung herstellen und an einer Teilnahme interessiert sind, werden gebeten, sich ehestmöglich mit Frau Hedwig Dietrich, Gastern, Bachstraße 3 (Tel. 2939) oder dem Gemeindeamt Gastern (Tel. 2338) in Verbindung zu setzen.

Sonntag, 16. Dezember 2001, 16.00 Uhr:

ADVENTFEIER der Pfarre Gastern im Pfarrstadl Gastern

Der Gemeinderat beabsichtigt, das örtliche Raumordnungsprogramm abzuändern.

Der Entwurf wird gemäß § 21 Abs. (1) des NÖ Raumordnungsgesetzes 1976, LGBl. 8000-13, durch sechs Wochen, das ist in der Zeit

vom 12. Oktober 2001 bis 23. November 2001

im Gemeindeamt zur allgemeinen Einsicht aufgelegt.

Jedermann ist berechtigt, innerhalb der Auflegungsfrist zum Entwurf der Abänderung des örtlichen Raumordnungsprogrammes schriftlich Stellung zu nehmen.

Bei der endgültigen Beschlußfassung durch den Gemeinderat werden rechtzeitig abgegebene Stellungnahmen in Erwägung gezogen. Der Verfasser einer Stellungnahme hat keinen Rechtsanspruch darauf, daß seine Anregung in irgend einer Form Berücksichtigung findet.

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Die Anrainer und Benützer von öffentlichen Wegen (Güterwegen) werden wieder eindringlich ersucht,

Verschmutzungen und Beschädigungen der Weganlagen

insbesondere im Rahmen der Bewirtschaftung der angrenzenden Grundstücke zu vermeiden bzw. unvermeidbare Verschmutzungen umgehend zu beseitigen.

Es wird auch nochmals nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die Vermessungspunkte und Grenzzeichen (Grenzsteine, Grenzmarken) zu beachten und Beschädigungen und vor allem Beseitigungen (insbesondere auch das „Ausackern“) zu vermeiden sind. Bankette gehören zu den Güterwegen und nicht zu den Anrainergrundstücken. Gegen das Pflegen (Abmähen) der Bankette durch die Anrainer ist jedoch nichts einzuwenden.

 

ERSTE ANWALTLICHE AUSKUNFT (EAA)

Wer hilft Ihnen?

Sie haben Probleme oder wollen welche vermeiden? Zum Beispiel vor Gericht, bei Behörden oder bei Verträgen, in Mieten oder Bausachen etc.? Wer kann Sie nach gründlicher Ausbildung und auf Grund reicher Berufserfahrung - unabhängig von den Interessen anderer - umfassend und vertraulich beraten und vertreten?

Der Rechtsanwalt!

Er hilft, für Sie kostenlos, im Rahmen

  • der gesetzlichen Verfahrenshilfe und
  • der freiwilligen Ersten Anwaltlichen Auskunft

Nützen Sie diese Möglichkeit! Ein rechtzeitiger Rat kann Sie oft vor Ihnen unbekannten Nachteilen und Kosten bewahren. Die in der untenstehenden Dienstliste genannten Rechtsanwälte unseres Bezirkes stehen Ihnen an den angefühten Tagen und Orten in ihrer Kanzlei kostenlos im Rahmen der Ersten Anwaltlichen Auskunft (EAA) der Rechtsanwaltskammer NÖ für eine erste Beratung bei Ihren Problemen zur Verfügung (telefonische Voranmeldung beim jeweiligen Rechtsanwalt ist möglich).

 

Waidhofen/Thaya: jeweils am Donnerstag, 16.30 bis 17.30 Uhr Vorwahl 02842
04. Oktober 2001 Mag. Wolfgang MAYRHOFER, Bahnhofstraße 8 Tel. 52005
08. November 2001 Dr. Wolfgang RAMING, Hauptplatz 2 Tel. 52543
13. Dezember 2001 Dr. Mario NOE-NORDBERG, Hamernikgasse 10 Tel. 52570
10. Jänner 2002 Mag. Wolfgang MAYRHOFER, Bahnhofstraße 8 Tel. 52005
14. Februar 2002 Dr. Wolfgang RAMING, Hauptplatz 2 Tel. 52543
07. März 2002 Dr. Mario NOE-NORDBERG, Hamernikgasse 10 Tel. 52570
04. April 2002 Mag. Wolfgang MAYRHOFER, Bahnhofstraße 8 Tel. 52005
02. Mai 2002 Dr. Wolfgang RAMING, Hauptplatz 2 Tel. 52543
06. Juni 2002 Dr. Mario NOE-NORDBERG, Hamernikgasse 10 Tel. 52570


 

Bildungsoffensive- und Studiengebühren-Volksbegehren

Verlautbarung über das Eintragungsverfahren

Aufgrund der im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ vom 13. Juni 2001 veröffentlichten Entscheidung des Bundesministers für Inneres, mit der dem Antrag auf Einleitung des Verfahrens für ein Volksbegehren mit der Kurzbezeichnung „Bildungsoffensive- und Studiengebühren-Volksbegehren“ stattgegeben wurde, wird verlautbart:

Die Stimmberechtigten können innerhalb des vom Bundesminister für Inneres gemäß § 5 Abs. 2 des Volksbegehrengesetzes 1973, BGBl. Nr. 344, idF BGBl. I Nr. 160/1998, festgesetzten Eintragungszeitraumes, das ist

von Dienstag, den 6. November 2001,

bis (einschließlich) Dienstag, den 13. November 2001,

in den Text des Volksbegehrens Einsicht nehmen und ihre Zustimmung zu dem beantragten Volksbegehren durch einmalige eigenhändige Eintragung ihrer Unterschrift in die Eintragungsliste erklären. Die Eintragung hat außerdem das Geburtsdatum des(der) Stimmberechtigten zu enthalten.

Eintragungsberechtigt sind alle Männer und Frauen, die am Stichtag (2. Oktober 2001) das Wahlrecht zum Nationalrat besitzen und in einer Gemeinde des Bundesgebietes den Hauptwohnsitz haben. Demnach sind alle Personen, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, vor dem 1. Jänner 2001 (spätestens am 31. Dezember 2000) das 18. Lebensjahr (Jahrgang 1982 und ältere) vollendet haben und vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind, berechtigt, sich in die Eintragungslisten einzutragen. Stimmberechtigte, die ihren Hauptwohnsitz in einer anderen Gemeinde haben, benötigen zur Ausübung ihres Stimmrechts eine Stimmkarte.

Die Eintragungslisten liegen während des Eintragungszeitraums an folgender Adresse auf:

Gemeindeamt Gastern, 3852 Gastern, Hauptstraße 19

Dort ist auch der Text des Volksbegehrens angeschlagen.

Eintragungen können an nachstehend angeführten Tagen und zu folgenden Zeiten vorgenommen werden:

am Dienstag, 6. November 2001, von 8 bis 16 Uhr
am Mittwoch, 7. November 2001, von 8 bis 16 Uhr
am Donnerstag, 8. November 2001, von 8 bis 20 Uhr
am Freitag, 9. November 2001, von 8 bis 16 Uhr
am Samstag, 10. November 2001, von 9 bis 11 Uhr
am Sonntag, 11. November 2001, von 9 bis 11 Uhr
am Montag, 12. November 2001, von 8 bis 20 Uhr
am Dienstag, 13. November 2001, von 8 bis 16 Uhr


Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Marktgemeinde Gastern. Für den Inhalt verantwortlich:
Bürgermeister Ing. Alois Österreicher, 3852 Gastern, Hauptstraße 7.

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GRUNDWASSERSCHUTZ
(Mitteilung der Bezirkshauptmannschaft Waidhofen/Thaya


Die Wasserrechtsbehörde macht auch heuer wieder auf die Problematik von Gärfuttersilagen und deren Auswirkungen auf das Grundwasser und auf Oberflächengewässer aufmerksam.

Bei der Silierung von Futterpflanzen entsteht säurehältiger Sickersaft, der, wenn er in Gewässer gelangt, eine Schadwirkung verursachen kann, die bis zu 200 mal intensiver ist als jene von ungereinigtem Hausabwasser. Je nach Art der silierten Pflanzen und der Vorbehandlung sowie dem Zeitpunkt der Silierung fallen in einem Silo unterschiedliche Mengen an Sickersaft an (geringe Mengen z.B. bei Anwelksilage, bis zu 33 % der Einfüllmenge bei Rübenblattsilage).

Dabei fließen in den ersten drei Wochen bis zu 90 % der gesamten Saftmenge, der Rest in weiteren drei bis vier Wochen, ab. Gelangen Silosickersäfte in Bäche, Teiche oder in das Grundwasser, so wird das Wasser nicht nur verschmutzt, sondern es wird auch der im Wasser vorhandene Sauerstoff sehr rasch für den biologischen Abbau der organischen Inhaltsstoffe der Silosickersäfte verbraucht. Dadurch kann es zu Schädigungen der Gewässerbiologie (Fischsterben) kommen und auch Grundwasser ungenießbar werden. So wie Jauche dürfen die Silosickersäfte auch nicht in Kanalisationsanlagen eingeleitet werden.

Da die punktuelle Versickerung von Gärsäften aus ungedichteten Feldsilos daher einen enormen Schadcharakter aufweisen, sind aus Gründen des Gewässerschutzes derartige Gärfuttersilos ohne Dichtung und Sickerwassererfassung abzulehnen und auch wasserrechtlich nicht bewilligungsfähig.

Daraus ergibt sich, dass die jeweils anfallenden Silosickersäfte im eigenen Betrieb zurückgehalten und verwertet werden müssen.

Es wird darauf hingewiesen, dass nachgewiesene Gewässerverunreinigungen durch Silagen mit Verwaltungsstrafen bis zu 100.000.--, bei auffallender Sorglosigkeit bis zu 500.000.--, bedroht sind.

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