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Marktgemeinde Gastern
Mitteilungen

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22. Jahrgang                                 Nr. 1/2001                                        März 2001
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Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Im Zusammenhang mit der im Mai dieses Jahres stattfindenden Volkszählung 2001 wird immer wieder das Wort "Hauptwohnsitz" erwähnt. Welche Bedeutung der Hauptwohnsitz bei der Volkszählung hat, wollen wir Ihnen kurz zur Kenntnis bringen.

Die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde sind die Abgabenertragsanteile, das ist jener Teil der gemeinschaftlichen Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden, der den Gemeinden zufällt. Die Höhe der Einnahme an Abgabenertragsanteilen richtet sich nach der Zahl der Hauptwohnsitzer.

Für alle Personen, die in der Gemeinde mit dem Hauptwohnsitz gemeldet sind, erhält die Gemeinde den vollen Betrag an Abgabenanteilen, für alle Personen, die mit einem Zweitwohnsitz gemeldet sind, bekommt die Gemeinde keine Abgabenertragsanteile. Je weniger Hauptwohnsitzer eine Gemeinde hat, desto weniger finanzielle Mittel stehen ihr für die Besorgung ihrer Aufgaben, insbesondere für Investitionen, die allen Gemeindebürgern zu Gute kommen, zur Verfügung.

Wonach richtet sich der Hauptwohnsitz?

Wenn Sie nur einen Wohnsitz haben, ist dieser Wohnsitz der Hauptwohnsitz. Haben Sie mehrere Wohnsitze, müssen Sie prüfen, ob Sie an all diesen Wohnsitzen einen Mittelpunkt Ihrer Lebensbeziehungen haben. Dabei sind vor allem folgende Kriterien wichtig und maßgeblich:

  • Aufenthaltsdauer
  • Lage des Arbeitsplatzes oder der Ausbildungsstätte
  • Ausgangspunkt des Weges zur Arbeit oder Ausbildungsstätte
  • Wohnsitz der übrigen, insbesondere der minderjährigen Familienangehörigen und der Ort, an dem diese ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen, ausgebildet werden
    oder die Schulde oder den Kindergarten besuchen
  • Funktionen in öffentlichen oder privaten Körperschaften

Ergibt die Beurteilung an Hand dieser Kriterien, dass Sie nur an einem Wohnsitz einen Mittelpunkt Ihrer beruflichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebensbeziehungen haben, ist dieser der Hauptwohnsitz.

Ergibt aber die Gesamtbetrachtung aller Lebensbeziehungen, dass Sie an mehreren Orten Mittelpunkte Ihrer Lebensbeziehungen haben, obliegt es Ihnen zu entscheiden, zu welchem Wohnsitz Sie ein größeres Naheverhältnis haben und diesen als Ihren Hauptwohnsitz zu bezeichnen. Bedenken sie bitte dabei, dass an einem Mittelpunkt nicht alle Lebensbeziehungen gegeben sein müssen, so kann beispielsweise der Familienwohnsitz ein Mittelpunkt sein, ohne dass dort berufliche Lebensbeziehungen bestehen.

Ich ersuche Sie nun, Ihre Wohnsitzsituation zu beurteilen und zu überprüfen, ob Sie auch entsprechend gemeldet sind. Die Bediensteten des Gemeindeamtes stehen für Auskünfte gerne zur Verfügung.

In der Hoffnung, dass Sie als Mittelpunkt Ihrer Lebensbeziehungen Ihre Waldviertler
Heimat wählen, lade ich Sie herzlich ein, Ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde Gastern anzumelden.

Ihr Bürgermeister:

Ing. Alois Österreicher

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Aus der Gemeinderatssitzung am 16. Februar 2001 ...........

Genehmigt wurde der Mietvertrag über über die Vermietung der Räume des ehemaligen Gendarmerieposten im Amtsgebäude an Jungunternehmer.

Abgeschlossen wurden die Verträge über einen Grundkauf zur Erweiterung des Feuerwehrhauses in Weißenbach und über den bereits beschlossenen Ankauf von von Grund zur Schaffung von Bauplätzen in Frühwärts.

Dem Leitbildbericht über die Dorferneuerung in Kleinmotten gab der Gemeinderat seine Zustimmung.

Das geplante Gemeinschaftshaus in Kleinmotten wird nun in Massivbauweise errichtet.

Die Gemeinde beteiligt sich an der Einrichtung eines Grenzüberschreitenden Impulszentrums mit dem Standort in Dobersberg.

Einstimmig beschlossen wurde auch der Ankauf einer Straßenkehrmaschine.

Bezüglich der Anschaffung eines Kommunaltraktors erfolgte die Festlegung der Vorgangsweise.

Über die durchzuführende Arbeitplatzevaluierung und die sicherheitstechnische und
sozialmedizinische Betreuung wurden die Verträge abgeschlossen.

Mit den Ziviltechnikerleistungen bei der Errichtung der Wasserversorgungsanlagen in Gastern und Frühwärts beauftragte der Gemeinderat die ÖSTAP Ges.m.b.H., die bereits die Ziviltechnikerleistungen bei der Errichtung der Abwasserbeseitigungsanlagen durchführt.

Beschlossen wurden die Annahme des Förderungsvertrages mit dem Bundesministerium über die Bundesförderung und die Annahme der Zusicherung des NÖ Wasserwirtschaftsfonds über die Landesförderung für den Bau der Abwasserbeseitigungsanlagen in Gastern und die der 1. Ausbaustufe der Kläranlage.

Im Rahmen der Gewährung von Subventionen wurde für das Innenausmalen der Pfarrkirche ein Beitrag von S 60.000,- beschlossen, die Herausgabe eines Mundart-Gedichtbandes durch den Ankauf von 25 Exemplaren unterstützt und für eine Kabarettveranstaltung am 4. Mai 2001 die Ausfallshaftung übernommen.

 

R E C H N U N G S A B S C H L U S S 2000

In der letzten Ausgabe der Gemeindemitteilungen 2000 wurde über die im Jahr 2000 durchgeführten Vorhaben ausführlich berichtet. Zahlenmäßig ergibt sich nun folgender Rechnungsabschluss für das Jahr 2000, den der Gemeinderat in der Sitzung am 16. Februar 2001 einstimmig beschloss.

Ordentlicher Haushalt:

Einnahmen:

Gruppe:

Ausgaben:

S 416.389,82 0 - Vertretungskörper und allgemeine Verwaltung S 3,626.628,46
S 57.281,67 1 - Öffentliche Ordnung und Sicherheit S 299.874,94
S 508.757,41 2 - Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft  S 2,155.559,57
S -,-- 3 - Kunst, Kultur, Kultus S 138.551,44
S -,-- 4 - Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung S 1,409.749,--
S 41.780,-- 5 - Gesundheit S 1,885.795,52
S 13.630,-- 6 - Straßen- und Wasserbau, Verkehr S 145.258,54
S 41.640,-- 7 - Wirtschaftsförderung S 477.466,07
S 772.493,98 8 - Dienstleistungen S 3,671.306,47
S 19,544.102,13 9 - Finanzwirtschaft inkl. Abwicklung der Vorjahre  S 813.696,17
S 21,396.075,01

Summe inkl. Abwicklung der Vorjahre

S 14,623.886,18
 
Außerordentlicher Haushalt:
Einnahmen: Vorhaben: Ausgaben:
S 173.200,-- Feuerwehr/Zubau zum Feuerwehrhaus Weißenbach  S 150.473,50
S 1,287.786,44 Straßen - und Wegebau S 1,287.786,44
S 50.000,-- Umbau des Gemeindeamtes  S -,--
S 138.000,-- Güterwegerhaltung S 138.000,--
S 144.349,67 Gemeinschaftshaus Ruders S 94.349,67
S 113.190,-- Ankauf von Grundstücken S 113.190,--
S 78.693,-- Abwasserbeseitigung S 78.693,--
S 1,985.219,11 Summe S 1,862.492,61
 

Die Neuwahlen der Kommandanten und Kommandantstellvertreter in den vier Feuerwehren unserer Gemeinde im Jänner dieses Jahres brachten folgende Ergebnisse:

Gastern: Kommandant: Gerald Dimmel, Postbeamter (wie bisher)
1. Kdt-Stellvertreter: Erwin Miksch, Postbeamter (wie bisher)
2. Kdt-Stellvertreter: Alfred Wagner, Gendarmeriebeamter (neu)
Frühwärts: Kommandant: Gerald Wais, Betriebsleiter (neu)
Kdt-Stellvertreter: Erwin Korherr, Produktionsleiter (neu)
Kleinzwettl: Kommandant: Gerhard Kainz jun., Landwirt (neu)
Kdt-Stellvertreter: Herbert Kases, Landwirt (neu)
Weißenbach: Kommandant: Ernst Hörmann jun., Kraftfahrer (neu)
Kdt-Stellvertreter: Erwin Gruber, Mechaniker (wie bisher)

Gerald Dimmel wurde zum Abschnittskommandanten-Stellvertreter des Abschnittes Dobersberg gewählt. Deshalb steht der FF-Gastern ein zweiter Kommandant-Stellvertreter zu.

Erwin Miksch wurde zum Unterabschnittskommandanten des UA Gastern gewählt.

Wir gratulieren allen Gewählten, wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit und danken allen
anläßlich der Neuwahlen ausgeschiedenen Funktionären für die geleistete Arbeit.

 

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T H E A T E R A U F F Ü H R U N G E N

der Theatergruppe Gastern

im Pfarrstadel in Gastern

"Das lebenslängliche Kind"
(Lustspiel in 4 Akten)

Termine: Samstag, 7. April 2001 - 19.30 Uhr Samstag, 21. April 2001 - 19.30 Uhr
Sonntag, 8. April 2001 - 19.30 Uhr Sonntag, 22. April 2001 - 19.30 Uhr
Ostersonntag, 15. April 2001 - 19.30 Uhr
Ostermontag, 16. April 2001 - 19.30 Uhr

 

Z E C K E N S C H U T Z I M P F U N G

Auch im Jahre 2001 wird wieder eine FSME-Impfaktion (Zeckenschutzimpfung) durchgeführt.

Es sollten vor allem jene Personen zur Impfung kommen, die im Vorjahr die erste und zweite Teilimpfung erhalten haben. Weiters ist die Impfung bei Personen erforderlich, die im Jahre 1998 die letzte FSME-Auffrischungsimpfung erhalten haben.

Ein kompletter und länger andauernder Impfschutz ist nur dann gegeben, wenn 4 bis 12 Wochen nach der ersten Teilimpfung eine zweite Teilimpfung und etwa nach einem Jahr eine dritte Teilimpfung verabreicht wird. Auffrischungsimpfungen werden in dreijährigen Intervallen nach der dritten Teilimpfung empfohlen.

Nicht geimpft werden Personen mit akuten fieberhaften Erkrankungen, Hühnereiweißallergie, akuten Erkrankungen des zentralen Nervensystems und der peripheren Nerven.

Impfort: Bezirkshauptmannschaft Waidhofen an der Thaya,
Gesundheitsabteilung, Zimmer Nr. 8
Impftermine: jeden Dienstag von 08.00 - 11.00 Uhr
jeden Donnerstag von 08.00 - 11.00 Uhr und
von 15.00 - 16.00 Uhr

 

KRIEGSOPFER- UND BEHINDERTENVERBAND
für Wien, Niederösterreicher und Burgenland
Lange Gasse 53, 1080 Wien, Tel. 01/406 15 86-0

SPRECHTAGE 2001
im Verwaltungsbezirk
Waidhofen/Thaya

Zeit: Jeden 4. Dienstag im Monat vom 9.00 - 10.30 Uhr
Ort: Kammer für Arbeiter u. Angestellte NÖ, Waidhofen/Thaya, Thayastraße 5

27. März, 24. April, 22. Mail, 26. Juni, 24. Juli, 28. August, 25. September, 23. Oktober, 27. November

 


neu - ab 2001

Kostenlose Elektronikschrottsammlung

Elektro- und Elektronikgeräte, sind alle netz-, akku- oder batteriebetriebene Geräte.

E-Schrott sammeln, trennen und verwerten!

Mit dem rasanten Anstieg an Elektro- und Elektronikgeräten in allen Haushalten nimmt die Menge an Bauteilen mit gefährlichen Inhaltsstoffen, aber auch verwertbaren Bestandteilen ständig zu.

Was bisher an Elektro- und Elektronik-Altgeräten über den Sperr- oder Restmüll entsorgt wurde, wird daher in Zukunft im Bezirk Waidhofen/Thava Getrennt als "E-Schrott" mit dem Alteisen mitgesammelt.

Bauteile mit gefährlichen Inhaltsstoffen (z.B. LCDs, Batterien, Kondensatoren) und verwertbaren Bestandteilen (z.B. Kupfer .... ) werden von den Entsorgungspartnern des Abfallwirtschaftsverbandes demontiert und garantiert einer ökologischen Verwertung zugeführt. Sämtliche Details zur Sammlung erfahren Sie bei Ihrem Bezirksabfallwirtschaftsverband unter Tel.02842/51223 auf der Homepage unter (www.abfallverband.at) oder e-mail (gva.wt@wvnet.at).

Wie wird gesammelt?

"E-Schrott" ist am Tag der jeweiligen Sperr- bzw. Eisenschrottabfuhr, getrennt vorn Sperrmüll gemeinsam mit dem Alteisen bereitzustellen. Die Abfuhr erfolgt 2x jährlich. Die Alteisentermine finden Sie auf Ihrem Abfuhrkalender.

Was wird genau gesammelt?

Haushaltskleingeräte: Bügeleisen, Toaster, Friteusen, Küchen- und Kaffeemaschinen, Brotschneidemaschinen, elektrische Messer und Zahnbürsten, Mixer, Föhn, Rasierer, E-Uhren, Waagen, Heizstrahler, Handstaubsauger, Ventilatoren, ...

Unterhaltungselektronik: Radiogeräte (Radiowecker, Rekorder), Videorecorder, Kameras, HiFi -Anlagen, Walkmans, CD-Player, Sat-Empfänger, ...

Elektrische und elektronische Werkzeuge: Bohrmaschinen, Sägen, Heckenscheren, Winkelschleifer, Schleifmaschinen (Schwing- und Bandschleifer), Autopoliergeräte, Nähmaschinen, Heißluft- u. Klebepistolen, Netzgeräte, Stromprüfgeräte, Schweißgeräte, ...

Elektrisches und elektronisches Spielzeug: Videospiele (samt Zubehör wie Handgeräte, Playstationen, Gameboys), elektrische Autorenn- und Eisenbahnen, Modellgeräte (z.B. Flugzeuge, Rennwagen) und deren Fernsteuerungen, ...

lnformationstechnologie- & Telekommunikationsgeräte: Handys, Telefone, Anrufbeantworter, PCs mit Zubehör (Maus, Tastatur), Laptops, Notebooks, Palmtops, Modems, Drucker, Scanner, FAX-, Tischkopier- und Diktiergeräte, Projektoren, Videobeamer, elektr. Schreibmaschinen, Taschen- und Tischrechner, ...

Haushaltsgroßgeräte (außer Kühlgeräte): Staubsauger, E-Boiler, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, E-Herde, Ceranfelder, Heizplatten, Heizgeräte, Mikrowellen, Dunstabzugshauben, ...

 

TV- und Bildschirmgeräte, Kühl- und Klimageräte
Diese Sammlungen sind seit Jahren gesetzlich geregelt und werden nach wie vor nur gegen Kostenersatz abgeholt.
Gasentladungslampen (Neonröhren, Energiesparlampen)
Diese sind nach wie vor beim Handel zurückzugeben (Pfand).

Entsorgungsaktion

Auf Anmeldung und Entrichtung der unten angeführten Gebühr beim Gemeindeamt oder beim Abfallwirtschaftsverband werden in der Zeit von 14.-16.5.2001 folgende Dinge von Ihnen zu Hause abgeholt:

Anmeldefrist bis 30. April 2001

 
Autowrack (inkl. 5 Reifen) S 100,-
Reifen klein bis 60cm (Auto) S 18,-
Reifen mittel 60 - 120 cm (LKW) S 62,-
Reifen groß über 120 cm (Traktor) S 120,-
Kühlgerät S 325,-
Fernseh- und Bildschirmgeräte S 150,-
(alle Preise inkl. MWSt.)

 

Bei Inanspruchnahme einer der oben genannten Entsorgungen werden zusätzlich große Elektroaltgeräte (E-Herd, Waschmaschine, Geschirrspüler usw.) GRATIS mitgenommen.

Es wird gebeten die angemeldeten Dinge in der o.a. Zeit zur Abholung durch die beauftragte Entsorgungsfirma leicht erreichbar bereitzustellen.

 

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