Gemeindemitteilungen Nr. 5/1994 - Dezember 1994

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Das Jahr 1994 geht seinem Ende zu und es ist Zeit, Rückschau zu halten und über die Aktivitäten und Ereignisse in diesem Jahr zu berichten.

Fertiggestellt und am 31. Juli feierlich eröffnet wurde das neue Feuerwehrhaus in Kleinzwettl. Dieses Bauwerk präsentiert sich in einer sehr gefälligen Form und stellt sicherlich eine Bereicherung für das Ortsbild dar. In der letzten Bauetappe im heurigen Jahr fielen Materialkosten in Höhe von ca. S 450.000.-- an, zu denen noch Eigenleistungen im Werte von rund S 150.000.-- kamen.

Begonnen wurde in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Frühwärts. Die Erdarbeiten und der Rohbau des Kellergeschosses wurden bereits ausgeführt. Das Vorhaben erstreckt sich über mehrere Jahre und weist einen Gesamtkostenvoranschlag von rund 4,5 Millionen Schilling auf. Umfangreiche Eigenleistungen und ein namhafter finanzieller Beitrag der Feuerwehr sind zur Finanzierung vorgesehen.

Der Gemeindestraßen- und Güterwegebau umfaßte im wesentlichen die Asphaltierung des Weges von Garolden zur Holzmühle und den teilweisen Grundausbau des Güterweges "Pleßbergfeld" in Garolden.
Tränkdecken wurden auf Wegen in Gastern und Kleinmotten/Alm aufgebracht.
Von den Gesamtkosten in Höhe von ca. 2 Millionen Schilling war ein großer Teil aus Gemeindemitteln aufzubringen.
Für Güterweginstandhaltungen wurden rund S 200.000.-- aufgewendet.
Verlegung und Ausbau der Landesstraße 8137 zwischen Immenschlag und Kleinzwettl erfolgten durch die Straßenverwaltung.
Erweiterungen der Straßenbeleuchtungen in Weißenbach und Grünau kosteten rund S 80.000.--.

Die Planung für die Abwasserbeseitigung im Gemeindegebiet ist abgeschlossen. Heuer fielen dafür Kosten in Höhe von S 507.000.-- an. Das Verlegen von zwei kurzen Regenwasserkanalsträngen in Gastern und Frühwärts kostete ca. S 50.000.--.

Erweitert wurde die Gemeindewasserleitung in Kleinmotten. Ein Haus wurde neu angeschlossen und weitere Anschlußmöglichkeiten vorgesehen. Die Arbeiten führte das Personal der Gemeinde aus, die übrigen Kosten betrugen ca. S 25.000.--.

In Eigenregie erfolgte auch die Sanierung der Kapelle in Grünau.

Ebenfalls vom Gemeindepersonal durchgeführt wurde der Ausbau des nicht mehr benötigten, Waaghauses in Ruders zu einem Buswartehäuschen.

Im Herbst erfolgte die notwendige Räumung des oberen Teiches (Auffangbeckens) in Gastern. Rund 160 Fuhren Räummaterial führten Landwirte aus dem Gemeindebereich auf ihre Grundstücke.

 

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Erneuert mußte die schadhaft gewordene Kesselanlage der Zentralheizung im Amtsgebäude in Gastern werden.

Änderungen der Flächenwidmungspläne in einigen Katastralgemeinden kosteten rund S 100.000.-- und brachten nur zum Teil die beabsichtigten Erfolge. In der nächsten Zeit werden neuerliche Änderungs- und Umgestaltungsmaßnahmen notwendig sein.

Die Errichtung von 11 Solaranlagen förderte die Gemeinde mit finanziellen Beiträgen von insgesamt S 77.000.--.
Die Wirksamkeitsdauer dieser Förderung wurde in der Gemeinderatssitzung am 9. Dezember 1994 um weitere 3 Jahre bis 31.12.1997 verlängert.

Natürlich erhielten auch wieder die Feuerwehren, Vereine, kirchliche Organisationen und schulische Einrichtungen Subventionen und Unterstützungen. Gefördert wurde auch die in unserer Gemeinde sehr oft tätige Heimkrankenhilfe der Caritas-Sozialstation Waidhof en/Thaya.

Ins Auge gefaßt wurde die Errichtung einer Veranstaltungshalle (Veranstaltungssaal, Mehrzweckhalle ete.). Vertreter von Gemeinde, Feuerwehren und Vereinen unternahmen am 13. Mal eine Besichtigungsfahrt zu bestehenden Objekten in Langau, Japons, Ludweis, Hirschbach und Waldenstein, um Grundlagen zu einer Entscheidungsbildung zu sammeln. Mit diesem Thema wird man sich in der nächsten Zeit intensiv beschäftigen.

Die beabsichtigte Restaurierung von Altären und Figuren in der Wehrkirche Kleinzwettl erfordert noch Verhandlungen mit Vertretern des Bundesdenkmalamtes und des Landes Niederösterreich, wurde jedoch bereits in Auftrag gegeben und wird in der ersten Jahreshälfte 1995 erfolgen.

Aufgeschoben werden mußte die Errichtung einer Teichanlage, da der dafür notwendige Grund nicht erworben werden konnte und nun andere Möglichkeiten überlegt werden müssen.

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Folgenden Jubilaren überbrachte der Bezirkshauptmann für das Land Niederösterreich und der Bürgermeister namens der Gemeinde Glückwünsche und Ehrengeschenke:

zur Goldenen Hochzeit:
Herrn Johann und Frau Amalia Schandl, Weißenbach 32 am 7. Mai,
Herrn Johann und Frau Christine Kainz, Gastern, Hauptstraße 28 am 25. Mai,
Herrn Franz und Frau Maria Schwertberger, Wiesmaden 10 am 22. August.

Ihr 90. Lebensjahr vollendeten:
Franz Gruber, Ruders 18 am 2. April,
Maria Lieb, Gastern, Hauptstraße 18 am 16. November.

 

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Wir gratulieren den Eltern zur Geburt folgender Kinder:

Florian Dangl, Gastern, Hauptstraße 42 am 17. Dezember 1993,
Stefan Hartl, Frühwärts 19 am 22. Dezember 1993,
Doris Böhm, Weißenbach 4 am 25. Dezember 1993,
Christina Kainz, Kleinzwettl 12 am 28. Dezember 1993,
Michael Wingelhofer, Gastern, Hauptstraße 12a am 8. Jänner 1994,
Nora Prikowitsch, Kleinmotten 43 am 8. Jänner 1994,
Katharina Martina Kreutzer, Garolden 5 am 22. Jänner 1994,
Veronika Pichler, Frühwärts 95 am 6. Februar 1994,
Nadine Rausch, Frühwärts 90 am 18. Februar 1994,
Alfred Widhalm, Gastern, Hauptstraße 4a am 3. März 1994,
Katharina Steiner, Gastern, Hauptstraße 1914 am 4. März 1994,
Martin Immervoll, Gastern, Hauptstraße 23a am 9. März 1994,
Thomas Hirsch, Grünau 20 am 10. März 1994,
Nikolaus Wolfgang Raming, Frühwärts 40 am 21. März 1994,
Sebastian Traxler, Garolden 38 am 25. März 1994,
Melanie Dangl, Gastern, Franz Grünberger-Straße 3 am 1. Mai 1994,
Nadine Dangl, Gastern, Hauptstraße 21b am 2. Mai 1994,
Rene Habisohn, Garolden 25b am 7. Juni 1994,
Denise Lutz, Frühwärts 97 am 9. Juli 1994,
Stefanie Altmann, Wiesmaden 24 am 10. Juli 1994,
Gregor Stark, Frühwärts 43 am 19. Juli 1994,
Patrick Eggenberger, Ruders 11 am 16. August 1994,
Stefanie Kases, Kleinzwettl 7 am 20. August 1994,
Markus Dimmel, Gastern, Bachstraße 13b am 4. Oktober 1994,
Jürgen Altmann, Weißenbach 45 am 12. Oktober 1994,
Erich Schwertberger, Wiesmaden 26 am 27. Oktober 1994.

Folgenden Brautpaaren wünschen wir alles Gute auf dem gemeinsamen Lebensweg:

Karin Döller, Kottinghörmanns - Andreas Österreicher, Gastern
Susanne Gabler, Heidenreichstein - Helmut Steiner, Gastern
Gerlinde Höher, Gastern - Anton Putz, Spital
Gerlinde Anderl, Wielands - Alfred Jony, Gastern
Manuela Kern, Gr.Siegharts - Andreas Hitz, Gastern
Susanne Heindl, Kleinmotten - Eduard Österreicher, Kleinmotten
Bettina Paukovits, Ruders - Herbert Gruber, Ruders
Maria Wanko, Rudolz - Alfred Redl, Gastern
Monika Schmid, Reinolz - Herbert Hirschmann, Gastern
Maria Steiner, Wiesmaden - Andreas Steiner, Wiesmaden
Manuela Strohmayer, Frühwärts - Reinhard Kieweg, Alleintsteig
Alesandra Braunsteiner, Frühwärts - Alfred Graussam, Weißenbach
Eva Braunsteiner, Frühwärts - Roland Datler, Gastern
 

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Verstorben sind unsere Mitbürger:

Josef Bauer, Kleinzwettl 26 am 18. Dezember 1993 im 66. Lebensjahr,
Marie Katzenbeißer, Wien (früher Frühwärts 18) am 1. Jänner 1994 im 81. Lebensjahr,
Alois Österreicher, Gastern, Hauptstr. 7 am 18. Jänner 1994 im 86. Lebensjahr,
Pauline Redl, Wiesmaden 8 am 16. Februar 1994 im 85. Lebensjahr,
Johann Hanisch, Garolden 31 am 19. Februar 1994 im 80. Lebensjahr,
Johann Jakubec, Kleinmotten/Alm 62 am 24. Februar 1994 im 80. Lebensjahr,
Angela Hainz, Frühwärts 33 am 31. März 1994 im 81. Lebensjahr,
Maria Spitzer, Ruders 11 am 11. April 1994 im 82. Lebensjahr,
Maria Schandl, Kleinzwettl 28 am 1. Mal 1994 im 98. Lebensjahr,
Geistl. Rat Josef Keil, Landespensionistenheim Raabs am 1. Mal 1994 im 84. Lebensjahr,
Franz Gruber, Ruders 18 am 14. Mai 1994 im 91. Lebensjahr,
Leopoldine Dangl, Kleinzwettl 19 am 16. Mai 1994 im 91. Lebensjahr,
Maria Lutz, Frühwärts 23 am 31. Mai 1994 im 91. Lebensjahr,
Maria Preisinger, Frühwärts 17 am 3. Juni 1994 im 86. Lebensjahr,
Maria Preisinger, Frühwärts 29 am 6. August 1994 im 80. Lebensjahr,
Johann Eggenberger, Wiesmaden 22 am 10. August 1994 im 50. Lebensjahr,
Karl Grosslercher, Ruders 2 am 7. September 1994 im 77. Lebensjahr,
Friedrich Lieb, Garolden 32 am 29. Oktober 1994 im 66. Lebensjahr,
Leopoldine Skala, Kleinmotten/Alm (Baden) am 29. Oktober 1994 im 51. Lebensjahr, Johann Litschauer, Ruders 17 am 11. November 1994 im 63. Lebensjahr.

Am 1. Mai dieses Jahres starb unser ehemaliger Pfarrer, Ehrenbürger Geistl. Rat Josef Keil im NÖ Landespensionistenheim Raabs im 84. Lebensjahr. Geistl. Rat Josef Keil war von 1974 bis 1989 Pfarrer in Gastern und hat in der Pfarre unter starker persönlicher Beteiligung viele bedeutende Vorhaben durchgeführt. Mit der Herausgabe der Geschichte von Gastern im Jahre 1981 setzte er eine bedeutende heimatkundliche Aktivität. In Würdigung seiner Verdienste wurde er mit Gemeinderatsbeschluß vom 20.11.1985 zum Ehrenbürger der Marktgemeinde Gastern ernannt. Pfarrer Geistl. Rat Josef Keil wurde am 6. Mai unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in einem von ihm vorher bestimmten Priestergrab beigesetzt.

Am 9. November 1994 verstarb in Wien unser Ehrenbürger Hofrat Dipl.Ing. Johann Behon im 85. Lebensjahr. Hofrat Dipl.Ing. Behon war mit Gemeinderatsbeschluß vom 22.11.1972 für seine Verdienste um die Marktgemeinde Gastern zum Ehrenbürger ernannt worden.

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Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Marktgemeinde Gastern. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Karl Mayer, Kleinzwettl 12.

 

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Nun einige Worte des Bürgermeisters zum Thema
"ABWASSERBESEMGUNG"

Im Laufe des vergangenen Jahres wurde viel über die "Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum" gesprochen und geschrieben. Sehr vielfältig und oft recht widersprüchlich sind dabei die Meinungen und Ansichten.

Grundsätzlich ist dazu zu sagen, daß es natürlich unser aller Anliegen ist und sein muß, die Abwasserbeseitigung in einer für unsere Gemeindebürger erträglichen und verkraftbaren Art und Weise auszubauen. Allerdings ist auch darauf zu achten, daß eine Abwasserbeseitigungsanlage ihren Zweck voll erfüllen und das einwandfreie Funktionieren gewährleisten muß.

Die Gemeinde Gastern hat bereits 1990/91 eine Studie ausarbeiten lassen, in der fünf Varianten der Abwasserbeseitigung im Gemeindebereich untersucht wurden. Diese Varianten reichen von dezentralen Lösungen (Kläranlagen in allen Ortschaften) bis hin zur gemeinsamen Kläranlage Gastern - Kautzen. Der Vergleich der einzelnen Varianten untereinander hat zu dem Ergebnis geführt, daß die Errichtung einer gemeinsamen Kläranlage für die Gemeinden Gastern und Kautzen unterhalb der.Holzmühle in Gastern mit ca. 5.000 Einwohnergleichwerten langfristig die kostengünstigste und wirtschaftlichste Lösung darstellt.

Stichhaltige Argumente für unsere Gemeinde sind sicherlich auch die Tatsachen, daß bei dieser Lösung nur eine Kläranlage instandzuhalten, zu warten und zu beaufsichtigen ist, daß die Transportleitungen zwischen den einzelnen Ortschaften relativ kurz sind und daß im ganzen Gemeindebereich kein einziges Pumpwerk notwendig ist, da alle angeschlossenen Ortschaften im freien Gefälle zugeleitet werden können.

Das Projekt für die Abwasserbeseitigung in unserer Gemeinde ist bereits fertig und steht vor der Einreichung. Wir werden uns nun bemühen, eine gute Lösung im Sinne der vorangeführten Grundsätze zu erreichen und sind überzeugt, nur so das Abwasserbeseitigungsproblem auch im Sinne unserer Gemeindebürger zu lösen.

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VERANSTALTUNGEN

Samstag, 7. Jänner 1995, 20 Uhr Ball der Singgemeinschaf t Gastern
im Gasthaus Müllner, Gastern
Samstag, 14. Jänner 1995, 20 Uhr Ball der Freiwilligen Feuerwehr Gastern im Gasthaus Müllner, Gastern
Sonntag, 19. Februar 1995, 14 Uhr Kinderball im Gasthaus Müllner, Gastern
Faschingsamstag, 25. Februar 1995 Faschingsumzug des Kultur- und Verschönerungsvereines Frühwärts
Montag, 27. Februar 1995, 20 Uhr Hausball im Gasthaus Müllner, Gastern
 

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Im März des kommenden Jahres geht die fünfjährige Funktionsperiode des Gemeinderates zu Ende. Nach den Wahlen in die Bezirksbauernkammer und die NÖ Landes-Landwirtschaftskammer am 5. März findet am 19. März 1995 die Gemeinderatswahl statt.

Ein Rückblick über die letzten fünf Jahre zeigt, daß in dieser Zeit eine Reihe wichtiger Vorhaben durchgeführt werden konnte.

Für Straßen- und Wegebaumaßnahmen und Nebenanlagen wurden rund 15 Millionen Schilling aufgewendet, wovon ein beträchtlicher Teil aus Gemeindemitteln zu tragen war. Güterwegebauvorhaben wurden vornehmlich in Kleinmotten, Alm, Kleinzwettl, Garolden und Weißenbach ausgeführt. Die Errichtung von Hauszufahrten in Ruders, Grünau und Steinwand erwies sich gerade in den Streulagen als besonders wichtig. Gemeindestraßenbaumaßnahmen erfolgten in Gastern und Weißenbach.

Im Zuge von Landes- und Bundesstraßenbaumaßnahmen in Weißenbach und Garolden waren von der Gemeinde Gehsteige und Nebenanlagen herzustellen.

Die Errichtung von zwei Tennisplätzen und eines Fußballtrainingsplatzes vervollständigten unsere schöne Sportanlage. Zum Sporthauszubau erhielt der USV Gastern eine finanzielle Unterstützung.

Die Planung der Abwasserbeseitigung verursachte Kosten von rund 2 Millionen Schilling. In den Ausbau der Kanalisierung wurden bereits rund 3,5 Millionen Schilling investiert.

Durch den Ankauf von Grundstücken in der Bergsiedlung in Gastern konnten acht Bauplätze geschaffen werden, die inzwischen bereits an Bauwillige verkauft wurden. Die erforderlichen Aufschließungsanlagen (Straßengrundausbau, Kanal) wurden errichtet.
Zur Schaffung weiterer Bauplätze kaufte die Gemeinde im Anschluß an das Bauland-Wohngebiet im nordwestlichen Teil von Gastern 1,7 ha Grund an, der in der nächsten Zeit parzelliert und aufgeschlossen werden soll.

Erweiterungen, Erneuerungen und Verbesserungen an Straßenbeleuchtungsanlagen erfolgten in den meisten Ortschaften.

Das Gebäude des Bauhofes in der Ortsmitte von Gastern präsentiert sich nun nach der Fassadensanierung in einer gefälligen Form.

Durch den Ankauf eines alten Hauses in Kleinmotten und dessen Abbruch konnte ein Verkehrshindernis beseitigt und Platz für einen inzwischen vom Verschönerungsverein Kleinmotten errichteten Kinderspielplatz gewonnen werden.

Zwecks Schaffung eines Bauplatzes für ein neues Feuerwehrhaus in Kleinzwettl kaufte die Gemeinde die Liegenschaft Kleinzwettl Nr. 33 an. Das neue Feuerwehrhaus wurde in den Jahren 1991 bis 1994 erbaut. Dabei leistete die Freiwillige Feuerwehr Kleinzwettl einen namhaften finanziellen Beitrag, Feuerwehr- und Ortsangehörige erbrachten umfangreiche Eigenleistungen. Der Festhallenzubau zum Feuerwehrhaus wurde zur Gänze von der Feuerwehr errichtet und finanziert.

 

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Mit dem Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Frühwärts wurde begonnen. Auch hier sind umfangreiche Eigenleistungen und ein bedeutender finanzieller Beitrag der Feuerwehr vorgesehen.

In Garolden wurde der Löschteich saniert und die Räumung des Reitbaches abgeschlossen.

Der Vorplatz beim Feuerwehrhaus in Weißenbach wurde neu gestaltet und gepflastert. Im Zuge des Straßenbaues und der Kanalisierung in Weißenbach erfolgte auch die Erneuerung der Ortswasserleitung im Bereich der Bauvorhaben.

Durch die Errichtung eines Zubaues zur Volksschule Gastern in Form einer Aufstockung des Verbindungstraktes zwischen Schulgebäude und Turnsaal verschwand das Flachdach und entstand ein Werkraum für die Schule, der auch als Proberaum für die Singgemeinschaft Gastern genutzt wird.

Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Gastern und unter Inanspruchnahme der Förderungen des Landes und des Landesfeuerwehrverbandes erfolgte für diese Wehr der Ankauf eines neuen Kleinlöschfahrzeuges Mereedes-Benz mit Fahrzeugfunk, einer neuen Tragkraftspritze und von drei weiteren Atemschutzgeräten.

Renovierungsarbeit en in und an den Kapellen in Garolden und Grünau waren notwendig und erfolgten durch das Gemeindepersonal teilweise unter Mithilfe der Ortsbevölkerung. Für neue Bänke im Glockenturm in Wiesmaden übernahm die Gemeinde die Materialkosten.
Zur Erhaltung und zum Schutz wertvollen Kulturgutes wurde in der Kirche in Weißenbach eine Alarmanlage installiert und die Vergasung der Holzschädlinge in dieser Kirche und in der Wehrkirche Kleinzwettl durchgeführt. Für die notwendige Orgelreparatur und Reinigung in der Pfarrkirche übernahm die Gemeinde ein Drittel der Kosten.

In Eigenregie erfolgte die Sanierung der Friedhofsmauer und die Abtragung der Mauer zwischen dem alten und dem neuen Friedhofsteil.

Sehr wichtig waren natürlich die Förderungen der Feuerwehren, Vereine und sonstigen Organisationen. Diese finanziellen Unterstützungen ermöglichen zusammen mit der selbstlosen Tätigkeit der fleißigen Mitarbeiter die schönen Erfolge, auf die wir gerade in diesen Bereichen stolz sein können.

Umfangreiche finanzielle Mittel erfordern natürlich auch die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen an den zahlreich vorhandenen Gebäuden, Anlagen, Geräten und Ausrüstungen.
Auf diese Instandhaltungen ist großes Augenmerk zu legen, da es nicht nur wichtig ist, Neues zu schaffen sondern auch das Vorhandene zu erhalten.

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