Aus den Matriken

Das erste Buch mit den Eintragungen der Taufen, Trauungen und Sterbefällen beginnt unter dem Pfarrer Johann Bonamicus 1570. Die alten Matrikenbücher befinden sich im Diözesanarchiv St. Pölten. Im Pfarrarchiv haben wir nur die Taufbücher ab 1858, die Trauungsbücher ab 1868 und die Sterbebücher ab 1893.


Interessantes aus den Büchern

Als Weber sind schon eingetragen: 1673 Vitus Kornteyer, 1675 Andreas Litschauer von Klein Zwettl, Witzmann aus Gastern, 1683 Johann Edlbauer aus Klein Motten. Am 12. Mai 1690 erging vom Landgericht Dobersberg der Befehl, daß die zu Gastern erhängt gefundene Person durch den Freymann abgenommen und verbrannt werden soll. Um 1740 gab es in Gastern drei Dangl mit gleichen Tauf- und Familiennamen, nämlich Johann und Maria; nur die ledigen Namen der Frauen waren verschieden.

Ab 1770 sind in den Matriken die Hausnummern eingetragen. Seit 1784 werden in den Sterbebüchern auch die Krankheiten aufgezeichnet.
Im Jahre 1799 wird Ignaz Kittele als Wundarzt von Gastern erwähnt. 1812 stirbt ein Kind des Josef Luxerich, Wund- und Geburtsarzt, Gastern 7 (heute Hauptstraße 20). Am 4. Juli 1869 hat Josefa Lang aus Garolden auf ihrer Reise als Schnitterin in Gössing, Weinviertel, ein Kind geboren, das dort auf den Namen Anna getauft wurde.


Außergewöhnliche Sterbefälle

Von 1883 bis 1979 gab es in der Pfarre 29 Selbstmorde, davon 19 durch Erhängen. 5 Personen haben sich erschossen, 4 ertränkt, ein Pfarrkind hat sich mit Phosphor vergiftet. Die jüngste Selbstmörderin war 16 Jahre alt, die älteste 76 Jahre.
In der Zeit von 1801 bis 1870 sind in der Pfarre 14 Kinder ertrunken, davon 11 unter 4 Jahren, die meisten im Hausteich oder Hausbrunnen. Ab 1870 bis 1979 ertranken 14 Personen, davon 4 Kleinkinder.


Mord und Totschläge

Im Jahre 1793 ist in Mottenhöfen (Klein Motten) der 2 1/4 Jahre alte Michael Pam von seiner Mutter ermordet worden. 1866 ist der Inwohner Anton Dangl, Weißenbach, im Alter von 47 Jahren durch eine Kopfverletzung eines gewaltsamen Todes gestorben. 1868 kam Franz Schattauer, Bauernsohn aus Ruders, 22 Jahre alt, durch einen Leberstich ums Leben. Am 5. Juni 1945 wurden Vater und Sohn Rupert Winkelbauer, Weißenbach 35, von Russen erschossen.


Todesfälle durch Blitzschlag

Im Jahre 1874 wurde der 13-jährige Anton Köck aus Garolden vom Blitz erschlagen, 1884 starb durch Blitzschlag auf freiem Felde die 14 Jahre alte Juliana Moldaschl von Ruders. Im Jahre 1893 wurde Johann Popp, 14 Jahre alt, Knecht in Klein Zwettl 5 (heute Nr. 11) auf freiem Feld vom Blitz getötet. Am 25. April 1894 schlug der Blitz in Gastern ein, 4 Häuser brannten ab. Dabei zog sich die 27-jährige Bäuerin Johanna Dangl, Nr. 12 (heute Hauptstraße 34) so schwere Verbrennungen zu, daß sie daran starb. Am 3. August 1911 wurde die 10-jährige Margareta Winkelbauer aus Wiesmaden vom Blitz getötet. Am 17. August 1944 kam der 33 Jahre alte kriegsgefangene Franzose Raymond Fillon, Landarbeiter bei Johann Litschauer, Klein Zwettl Nr. 9, durch einen Blitz ums Leben. Am 15. Juli 1953 wurde der 22-jährige Robert Winkelbauer, Weißenbach, beim Heuen vom Blitz erschlagen.

Tod durch Verbrennungen

1882 kam bei einem Großbrand in Klein Motten 51 (heute Gruber) die 64 Jahre alte Magdalena Schlosser ums Leben. Am 15. März 1942 fand der 2-jährige Franz Katzenbeißer aus Frühwärts den Tod durch Verbrennungen. Am 8. März 1961 starb das 2 Jahre alte Kind Ingeborg Litschauer, Ruders 17, an den Folgen schwerer Verbrennungen, im Krankenhaus. Das Kind stieg mit dem rechten Fuß in ein Gefäß mit heißem Wasser, das zum Schweinefüttern bereitstand.

Tod durch Erfrieren

A in 25. Dezember 1818 ist auf freiem Feld bei Weißenbach der 56-jährige Bauer Franz Dirneder aus Reinberg-Litschau erfroren; 18 Stunden nach eingetretenem Tod wurde er aufgefunden. 1829 kam der 58 Jahre alte Bauer Anton Polt aus Gastern durch Erfrieren ums Leben. Im Jahre 1860 erlitt der 40-jährige Franz Österreicher aus Klein Motten 51 (heute Gruber) einen Schlaganfall; er starb schließlich durch Erfrieren. 1871 ist in Weißenbach der 26-jährige Konrad Dangl erfroren. 1879 ist der 58 Jahre alte Bauer Leopold Schreckenschlager, Ruders 9, in seiner Wohnung erfroren aufgefunden worden.

Tot aufgefunden

1878 erlitt Anna Stundner, Weißenbach 11, auf freiem Feld bei Arnolz einen Schlaganfall und wurde dort tot aufgefunden. Im Jahre 1879 fand man den 75 Jahre alten Anton Nigler aus Ober Edlitz im Freien bei Garolden tot auf. Er starb an einem Schlaganfall. In der Nacht vom 10. zum 11. April 1894 starb in der Gemeinde Klein Göpfritz auf freiem Feld der Bauer Ludwig Pischinger, aus Klein Zwettl 13 (heute Nr. 20), an Lungenentzündung. Er wurde tot aufgefunden. Am 2. Juli 1973 fand man den 78-jährigen Josef Wenisch in seiner Wohnung, Frühwärts 28, tot auf. Durch einen Sturz erlitt er einen Halswirbelbruch und starb schließlich durch Ersticken.

Unfälle bei der Arbeit

1788 ist der 45-jährige Josef Dangl, Weißenbach 15, vom Gerüst im Stadel heruntergefallen. Er war sofort tot. 1796 stürzte der Viehhirte Jakob Mayer, Garolden 17 (heute Nr. 27), im Holzmacherhaus; er starb an den Folgen der schweren Verletzungen. Im Jahre 1819 wurde der 16-jährige Anton Kreuzer, aus Garolden Nr. 40, von einem Vieh gestoßen, er fand dabei den Tod. Am 28. Februar 1825 wurde Adam Schandl, Ausnehmer in Wiesmaden 2, im Alter von 72 Jahren als Treiber bei der Jagd erschossen. 1856 stürzte der 39-jährige Kleinhäusler Johann Litschauer aus Frühwärts 51 (heute Müller) in den Brunnen; er starb an einer Gehirnerschütterung. 1847 kam der 56 Jahre alte Ausnehmer Mathias Schinner, Gastern 27 (heute Straßky), an Brand am Unterschenkel ums Leben. Der Brand entstand infolge einer Schußverletzung! Schinner war angeblich ein Wilderer. Im Jahre 1878 fand der 73-jährige Michael Bruckner, Wiesmaden, beim Sturz von einem Baum den Tod. 1885 starb in Frühwärts die 55 Jahre alte Katharina Schaißl an einem Unfall. Am 12. Mal 1890 kam der 47-jährige Müllermeister Franz Schlosser, Gastern 33 (Holzmühle) durch einen Unfall - Schädelzertrümmerung - ums Leben. Am 30. August 1890 verblutete nach einer Verletzung die 73 Jahre alte Magdalena Datler, Ausnehmerin in Ruders 21. Am 19. September 1892 starb nach einem Sturz auf den Kopf die 54-jährige Anna Lauscher, aus Klein Zwettl. Durch den Hufschlag eines Pferdes in den Bauch, kam der 54 Jahre, alte Landwirt Adolf Hörmann, Weißenbach am 10. September 1932 ums Leben. Am 16. April 1934 starb im Spital Waidhofen, an einer Verletzung beim Sprengen, der 68-jährige Franz Müller, Klein
,Motten 34. Am 26. Juli 1934 rutschte der 21-jährige Rupert Schandl von Weißenbach beim Mähen aus. Er stieß sich die Sense in die Brust und starb nach 2 Tagen im Spital. Am 7. September 1946 kam die 50 Jahre alter Bäuerin Aloisia Polt aus Klein Zwettl 15 (heute Pohn) mit dem Kopf in die Häckselmaschine und fand dabei den Tod. Am 5. November 1949 kam der 66-jährige Müllermeister Ferdinand Toifl aus Garolden in das Mühlrad. Er war sofort tot. Am 26. September 1956 starb, infolge eines Sturzes vom Wagen, der 79 Jahre alte Franz Gruber von Ruders 25. Am 13. Juni 1961 rutschte der 60-jährige Landwirt Franz Hahnl, Klein Zwettl 25 aus, als er auf die Heufuhre steigen wollte und fiel auf die Tenne, er war sofort tot. Am 1. Juli 1961 verunglückte der 52-jährige Bauer Franz Popp, Klein Motten 1, als er einen leeren Anhänger aus der Scheune lenken wollte. Der Anhänger kam auf dem abschüssigen Hof ins Rollen und stieß gegen die Hausmauer. Franz Popp wurde in das Vorhaus geschleudert und starb dann auf dem Weg ins Krankenhaus nach Wien. Am 13. September 1969 fiel beim Aufschlagen einer Scheuer dein 14-jährigen Alois Eggenberger, Immenschlag 7, ein angelehnter Sparren auf den Kopf. Der Bub starb an den Folgen im Krankenhaus. Am 3. März 1969 kam die 54 Jahre alte Anna Bauer aus Weißenbach beim Sturz von einem Wagen ums Leben. Am 21. Oktober 1971 geriet die 5-jährige Gabriele Weinberger aus Immenschlag mit dein Kopf in die Walze des Miststreuers und wurde auf der Stelle getötet. Am 10. Dezember 1972 stürzte die 68 Jahre alte Juliana Sam, Garolden 14, in den Brunnen und ertrank. Sie dürfte auf dem Eis ausgerutscht sein.

Unfälle Im Verkehr

Am 30. November 1927 kam es außer Ruders zu einem Autounfall, wobei der Handelsreisende Simon Quittner den Tod fand. Am 10. März 1929 ist die 18-jährige Emma Schlosser, Frühwärts, am Bahnhof Thaya von einem Zug überfahren und getötet worden. Am 31. Oktober 1937 fuhr Friedrich Erhard, aus Weißenbach 42, mit dem Fahrrad aus Kautzen kommend beim Haus Weißenbach 7 in ein entgegenkommendes Fuhrwerk. Drei Tage später starb er im Krankenhaus. Am 15. November 1955 kam bei einem Motorradunfall bei Eugenia der 19-jährige Konrad Ferdinand Reininger, Gastern, Bachstraße 9, ums Leben. Am 30. September 1962 verunglückte bei einem Verkehrsunfall auf der Straße nördlich von Eisgarn die 58 Jahre alte Landwirtin Maria Kainz von Klein Zwettl 16 tödlich (Schädelbasisbruch). Am 23. April 1966 kam bei einem Verkehrsunfall auf der Straße nach Frühwärts die 18-jährige Fabriksarbeiterin Maria Neuwirth, Gastern, Hauptstraße 24, ums Leben. Am 23. Oktober 1966 starb im Wiener Allgemeinen Krankenhaus der 4-jährige Ernst Rudolf Dangl, Gastern Hauptstraße 10. Das kleine Kind wurde von einem Auto vor dein Elternhaus zusammengefahren. Am 2. Juni 1969 fand man den 26 Jahre alten Ernst Gillitschka aus Ruders auf der Straße von Illmanns nach Griesbach in seinem Auto hinter dem Lenkrad sitzend tot auf (Bruch der Halswirbelsäule). Am 30. September 1972 starb nach einem Verkehrsunfall beim Hause Gasselik (Burian) in Ruders (Harmes) der 20 Jahre alte Walter Straka aus Frühwärts 37. Am 31. August 1974 wurde der 16-jährige Tischlerlehrling Franz Dietrich aus Wiesmaden in einem Auto in Frühwärts tot aufgefunden. Er soll mit seinem Moped bei der Tankstelle Perneker gestürzt sein. Am 15. Juni 1975 verunglückte der 18 Jahre alte Johann Osterreicher aus Gastern, Grünbergersiedlung 12, in Reinberg beim Gasthaus Schaißl. Er fuhr mit seinem Moped in ein Auto und starb dann im Krankenhaus.

Am 10. Juni 1977 fuhr der 18-jährige Helmut Korherr aus Frühwärts 63 mit seinem Auto von Vitis kommend nach Hause. Es war nachts; der Bursche dürfte eingeschlafen, dabei an einen Randstein gefahren und tödlich verunglückt sein. Am 27. Mai 1979 nach der Erstkommunionfeier in Gastern tauchte das Gerücht auf, daß es in der Nacht ein furchtbares Autounglück gegeben habe. Langsam erfuhr man dann Näheres. Alfred Loidolt fuhr mit vier anderen jungen Leuten nach einem Besuch in der Diskothek Eggern gegen Dietweis. In einer Kurve kam er von der Straße ab und prallte an zwei Waldbäume. Dabei wurde die Schwester des Lenkers Ingrid Loidolt getötet. Ums Leben kamen noch ein Mädchen von Dietweis, ein Bursche von Eggern und ein Bursche von Finsternau. Alfred Loidolt mußte mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, kam aber mit dem Leben davon.

Am 19. August 1980 fuhr Frau Hermine Malzer auf ihrem Moped von der Arbeit nach Hause. Dabei stieß sie beim Hause Gastern, Brückenstraße 8, mit einem Auto zusammen. Sie starb am 14. Oktober im Krankenhaus Horn an den Folgen des schweren Unfalls.

In der Nacht vom 19. zum 20. September 1980 fuhr der Fleischhauer Franz Weber aus Gastern, Hauptstraße 11, mit seinem Auto auf der Straße Göpfritzschlag - Griesbach an einen Baum. Er starb beim Transport ins Krankenhaus Waidhofen a. d. Thaya.

Andere außergewöhnliche Todesursachen

Am 16. Juli 1812 starb in Weißenbach 22 der 65 Jahre alte Franz Waldbauer, ein Müller, an Lungensucht. Dabei heißt es im Sterbebuch wörtlich: "Auch kamen öfters durch Husten ganze Knospen lebender Läuse aus dem Halse hervor". 1879 ertrank beim Pferdeschwemmen in einem Teich bei Grünau der 20-jährige Anton Holzmüller, Knecht in Klein Motten 7. Ebenfalls beim Pferdeschwemmen in einem Teich bei Klein Göpfritz kam 1880 der 26 Jahre alte Alexander Kainz aus Klein Zwettl Nr. 12 ums Leben. Am 28. August 1903 starb die 29 Jahre alte Bauerstochter Josefa Kainz aus Immenschlag 15 an Phosphorvergiftung. Ebenfalls an Phosphorvergiftung kam am 25. Februar 1905 Thekla Töpfl aus Wiesmaden, 19 Jahre alt, in Frühwärts ums Leben. Am 1. Mai 1916 erstickte der 54-jährige Bauer Ignaz Dangl, Gastern 42 (heute Bachstraße 7), durch einen Fremdkörper in der Luftröhre. Am 17. Oktober 1917 kam der 56 Jahre alte, geistesgestörte, ledige Franz Müller, Weißenbach bei der Selbstoperation eines Hodenbruches ums Leben. Am 8. September 1924 starb der 29-jährige Bauer Johann Arnhof, Ruders 4, an der Wutkrankheit im Spital Waidhofen. Am 31. Jänner 1944 wurde bei einem Flugzeugabsturz bei Wien der 20-jährige Adolf Winkelbauer, Weißenbach 3, getötet. Am 9. Februar wurde er auf dem Friedhof zu Gastern beigesetzt. Im März 1944 hat man den 31 Jahre alten Bauerssohn Franz Kainz aus Immenschlag, bei Engerau aus der Donau geborgen; er wurde am 28. März 1944 in Gastern bestattet. Am 26. Februar 1961 starb das zweieinhalb Jahre alte Kind Franz Zimel, Gastern, Hauptstraße 42, an Medikamentenvergiftung. Das Kind nahm aus dem Nachtkästchen Medikamente, die für die Mutter bestimmt waren.

Am 15. Februar 1977 stürzte der 50-jährige Bauer Franz Grünberger aus Wiesmaden 2 beim Lagerhaus Waidhofen infolge eines Herzinfarktes zusammen, er war sofort tot.

STATISTIK

Vom Jahre 1858 bis 1938 gab es in der Pfarre Gastern 6.616 Geburten. Davon waren 151 Totgeburten; 180 Kinder erhielten noch vor dem Sterben die Nottaufe. Von den übrigen 6.285 Kindern starben im 1. Lebensjahre 1.412.

Die meisten Geburten in diesem Zeitraum gab es im Jahre 1870, nämlich 116, 1878 waren 111 Geburten; über 100 Geburten gab es 1872, 1873, 1874, 1875, 1880, 1881, 1884, 1886. Die wenigsten Geburten weist das Jahr 1937 auf, nämlich 28, 1938 gab es 29 Geburten, 1918 waren es 34 und in den Jahren 1917 und 1934 gab es je 39 Geburten.

Von 1858 bis 1938 gab es in Gastern 4.822 Begräbnisse. Die meisten Todesfälle waren im Jahre 1877, nämlich 138. Über 100 Sterbefälle gab es in den Jahren 1866, 1879, 1880, 1883. Die wenigsten Todesfälle waren 1933, 1937, 1938. Bis 1892 gab es noch 80 Sterbefälle im Jahr, dann nicht mehr. Im Jahre 1923 war die letzte Höchstzahl an Todesfällen mit 49.

Von 1868 bis 1938 waren in der Pfarre Gastern 986 Trauungen. Die meisten davon waren 1873, nämlich 22. In den Jahren 1872, 1874, 1879, 1926 gab es jeweils 21 Trauungen. Die wenigsten Eheschließungen waren 1916, nur eine, 1868 gab es 2. 1936 waren 3 Eheschließungen und 1869 waren es 4.

Zwillinge: Von 1858 bis 1978 gab es in der Pfarre 101 Zwillingspaare. In 18 Jahren gab es pro Jahr zweimal Zwillinge, in 7 Jahren je dreimal Zwillinge, 1863 und 1900 je viermal und 1888 sogar fünfmal Zwillinge.

Im Jahre 1939 wurden in Osterreich die Standesämter eingeführt. Von nun an werden in den Pfarrmatriken statt der Geburten die Taufen gezählt, die kirchlichen Trauungen und Begräbnisse. Von 1939 bis 1980 gab es In der Pfarre 1048 Taufen. Die meisten Taufen gab es 1939, nämlich 46, 1940 und 1951 waren es je 37, und im Jahre 1935 gab es 43 Taufen. Die wenigsten Taufen waren 1961, nämlich 10, 1960 gab es 13 Taufen, 1962 und 1979 waren es 14, 1956 gab es 17 Taufen.

Von 1939 bis 1980 gab es in der Pfarre 385 Trauungen. Die meisten davon, nämlich 17, waren in den Jahren 1948, 1950, 1956 und je 16 gab es 1939, 1947, 1962. Die wenigsten Trauungen gab es: 2 im Jahre 1970, 4 im Jahre 1945, 3 im Jahre 1968, 4 im Jahre 1945 und je 5 in den Jahren 1959, 1963 und 1977.

Vom Jahre 1939 bis zum Jahre 1980 gab es In der Pfarre 894 Begräbnisse. Die meisten Begräbnisse weist das Jahr 1945 auf, nämlich 32, je 30 Begräbnisse gab es in den Jahren 1941, 1944 und 1949. Die wenigsten Begräbnisse waren: je 11 in den Jahren 1965 und 1980, 12 Begräbnisse 1960 und je 14 in den Jahren 1977 und 1978.

Vom Jahre 1881 bis zum Jahre 1980 sind 160 Personen, die in Gastern getauft wurden, aus der Kirche ausgetreten. Davon wohnten zur Zeit des Austrittes ca. 130 in Wien, der Rest in anderen Städten. Die meisten Kirchenaustritte gab es 1923: 14 und 1938 und 1939 je 19. 33 Personen wurden wieder in die Kirche aufgenommen. 2 Getaufte sind nach ihrer Wiederaufnahme nochmals ausgetreten. Eine Person brachte es sogar auf 2 Austritte und 2 Eintritte!

nach oben