Über ein Marterl

Marterl

Man findet in der zweite Matricula Triplex auf der letzten Seite, quasi als Anhang, welche Bewandtnis es mit dem Marterl hat, das an der Straße Gastern - Frühwärts bei der Abzweigung zur Holzmühle steht:

"Die Gemeinde hatte sich verpflichtet, die alte gemauerte Säule, in der das Bildnis der allerheiligsten Dreifaltigkeit gestanden, zu erhalten. Nun begann aber die Säule zugrunde zugehen. Da hat sich zu Gastern ein Nachbar als ein Wohltäter befunden, der sie putzen und ein neues Bild des leidenden Heiland malen ließ, und in der unteren Stelle das Fegfeuer. Die Schrift wurde beigefügt:

Ob erbarmet auch der leidenden Seelen und so werden sie für Gott bei euch bitten. -

Dies ist geschehen anno 1734 zu Gästern.

Ignaz Johann Remp, Pfarrer
Martin Popp, Geschworener
Mathias Timel, Wohltäter und Restaurator.

NS: Diese Säule steht als erste außer dem Dorf Gastern auf der Tänglischen Kinderwiese, wo man rechterhand nach Eggmanns und linkerhand nach Garoden geht."

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