4. Die Zeit bis 1945

1935 und 1936 hatte die Feuerwehr Gastern finanzielle Probleme (Ankauf der neuen Motorspritze, Ankauf von neuen Dienstgradabzeichen), die erst mit Ende des Jahres 1936 durch eine Subvention der Landesregierung beseitigt werden konnten.

1936 war ein Brandeinsatz in Triglas zu verzeichnen, bei dem die neue Motorspritze zum erstenmal eingesetzt wurde.

1937 erfolgte die Errichtung des Schlauchturmes im alten Spritzenhaus.

Bei der am 21. März 1937 abgehaltenen Neuwahl scheinen als Hauptmann wieder Franz Eigl und als Stellvertreter Anton Kasses auf. Zugsführer wurde Johann Kainz und Zeugwart Heinrich Dangl. Franz Schrenk und Anton Strasky wurden Rottenführer.

Der Schriftführer Franz Liebhart wurde von der Delegiertenversammlung des Bezirks Dobersberg zum Bezirksfeuerwehrbeirat gewählt. Er wurde auch als Delegierter zum Landesfeuerwehrtag in Laa/Thaya entsandt.

Im März 1938 erfolgte der Anschluß Österreichs an das Großdeutsche Reich und die sich daraus ergebenen Änderungen betrafen auch die Feuerwehren (s. 1939).

1939 erging die Weisung des Reichsführers der SS und Chefs der Deutschen Polizei, daß die Freiwilligen Feuerwehren in die Deutsche Polizei überzuleiten und das Vereinsvermögen der Gemeinde zu übergeben sei.

Im Jänner war die FF Gastern im Dienste der Winterhilfswerk-Sammlung tätig. In diesem Jahr fand auch in Reinberg-Dobersberg der letzte Bezirksfeuerwehrtag statt. Kurze Zeit danach wurden alle Bezirksverbände der Feuerwehren aufgelöst. Hiemit enden die Aufzeichnungen des 1. Protokollbuches.

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